Barcelona vs. atlético: schiri-debakel droht erneut!
Madrid brodelt! Das Champions-League-Viertelfinale zwischen Barcelona und Atlético ist bereits vor dem Anpfiff am Mittwochabend (21 Uhr, DAZN) von einer hitzigen Debatte überschattet. Der Grund: Das jüngste La-Liga-Duell, in dem Atlético arg ungerecht behandelt wurde, lässt die Gemüter hochkochen.
Var-eingreifen: atlético am rande der verzweiflung
Schon am Samstag trafen die Teams in der Liga aufeinander, und der Sieg Barcelonas ging mit erheblichen Kontroversen einher. Entscheidungen des Schiedsrichters Mateo Busquets Ferrer, unterstützt vom Video Assistant Referee (VAR), brachten Atlético-Boss Miguel Ángel Gil Marín zur Weißglut. Zunächst wurde die Gelb-Rote Karte gegen Atléticos Nicolas Gonzalez fälschlicherweise in einen direkten Platzverweis umgewandelt. Dann erhielt Barcelonas Gerard Martín lediglich eine Gelbe Karte, obwohl ein Platzverweis deutlich angemessener gewesen wäre.
Die Aufzeichnungen des VAR-Gesprächs, die der spanische Verband veröffentlicht hat, offenbaren eine erschreckende Realität. Video-Assistent Melero López riet Busquets Ferrer explizit, die Entscheidung bezüglich Martins Foul nochmals zu überprüfen und möglicherweise in eine Verwarnung abzuschwächen – was dann auch geschah. Gil Marín äußerte sich empört: „Wenn wir uns die Bilder und Tonaufnahmen ansehen, können wir nur beschämt sein. Es ist inakzeptabel, dass sie uns ihre Kommentare anhören lassen, die völlig im Widerspruch zu dem stehen, wie der VAR eigentlich funktionieren sollte.“

Bundesliga-schiri dingert im fokus
Das Duell am Mittwochabend wird nun besonders genau unter die Lupe genommen. Referee István Kovács aus Rumänien wird die Partie leiten, unterstützt von Bundesliga-Schiri Christian Dingert als VAR. Dingert, der selbst im Visier der Kritik stand, muss jetzt beweisen, dass er in der Lage ist, eine neutrale und faire Bewertung vorzunehmen. Die Frage ist: Kann er verhindern, dass sich die Ereignisse des vergangenen Ligaspiels wiederholen?
Die Ausgangslage ist klar: Atlético muss sich rehabilitieren und den Rückstand aus dem Hinspiel wettmachen. Barcelona hingegen wird versuchen, die Schwächen der Madrilenen auszunutzen. Doch der Schatten der Schiri-Kontroverse liegt schwer über dem Spiel.
Die Tonaufnahmen zeigen deutlich, dass der VAR hier in die Kompetenzen des Schiedsrichters eingegriffen hat. Gil Marín hat völlig Recht: Schiedsrichter dürfen Fehler machen, genau wie Spieler und Trainer. Aber ein VAR, der den Schiedsrichter in seiner Beurteilung beeinflusst, untergräbt die Autorität des Unparteiischen und gefährdet die Fairness des Spiels. Der VAR sollte lediglich zur Korrektur eindeutiger Fehler dienen, nicht zur eigenständigen Spielentscheidung.
Es bleibt abzuwarten, ob Kovács und Dingert die geballte Aufmerksamkeit überwinden und eine überzeugende Leistung abliefern können. Denn eines ist sicher: Ein erneuter VAR-Eingriff, der Atlético benachteiligt, würde die Stimmung in Madrid endgültig zum Kochen bringen.
