Barcelona: chancenverschwendung kostet champions-league-traum!
Barcelona ist ausgeschieden! Nach dem blamablen Ausscheiden gegen Atlético Madrid in der Champions League offenbarte sich ein erschreckendes Muster: Die katalanische Mannschaft hat es erneut verpasst, ihre zahlreichen Chancen in Tore zu verwandeln. Ein Problem, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison zieht und nun die Hoffnungen auf den europäischen Titel im Keim erstickt.
Die statistik lügt nicht: chancen ohne ende
Hansi Flick sprach nach dem Abpfiff im Metropolitano von vergebenen Chancen, und die Zahlen untermauern seine Aussage deutlich. Im Schnitt produzierte Barcelona in der Gruppenphase mehr als 20 Torschüsse pro Spiel – ein beeindruckender Wert, der jedoch in der Realität kaum Früchte trug. Nur gegen Newcastle und Olympiacos gelang es dem Team, eine akzeptable Quote seiner Offensivaktionen in Tore umzuwandeln. Das ist alarmierend.
Gegen Atlético Madrid in der heimischen Arena feuerten die Blaugrana satte 18 Mal auf das Tor des Gegners, davon sieben Mal zwischen die Pfosten. Erstaunlicherweise blieb das Tor jedoch unberührt. Im Rückspiel in Madrid war die Lage nicht besser: 15 Schüsse, davon acht aufs Tor, reichten ebenfalls nicht aus, um die Atletico-Abwehr zu überwinden. In den 180 Minuten der K.O.-Runde summierten sich 33 Torschüsse, belohnt wurden die Katalanen jedoch nur mit zwei Treffern – ein erschreckendes Missverhältnis.
Die Wahrheit ist hart: Atlético Madrid war mit 20 Torschüssen zwar weniger gefährlich, schlug aber mit drei Toren deutlich zu. Dieses Unvermögen vor dem Tor scheint ein strukturelles Problem zu sein, das über die aktuelle Champions-League-Saison hinausreicht.

Auch in der gruppenphase gab es stolpersteine
Bereits in der Gruppenphase offenbarte Barcelona diese Schwäche. Gegen Newcastle gab es zwar 19 Torschüsse, aber nur zwei Tore. Gegen Paris Saint-Germain, wo die erste Saisonniederlage in der Champions League feststand, vergab das Team satte 12 Chancen, von denen nur drei aufs Tor kamen. Das Ergebnis: Nur ein einziger Treffer.
Ein Lichtblick gab es gegen Olympiakos, wo Barcelona fast die Hälfte seiner Chancen einkassieren konnte (6 von 14). In Stamford Bridge, wo Araujo in der 44. Minute vom Platz gestellt wurde, ließ Barcelona zwei hochkarätige Chancen aus, insbesondere eine von Ferran Torres in den Anfangsminuten. Flick kommentierte: „Wir hatten die Chance, früh zu treffen, aber dann war es mit einem Mann weniger schwierig.“
Auch das Spiel gegen Eintracht Frankfurt zeigte das gleiche Bild: 19 Schüsse, aber nur ein Tor. In Prag gelangen 20 Schüssen vier Tore, und gegen Kopenhagen wurden 28 Chancen genutzt, um ebenfalls vier Mal ins Netz zu treffen. Die Tendenz ist besorgniserregend.
Die Verfehlung der Champions League deutet auf tiefgreifende Probleme im Offensivbereich hin, die dringend angegangen werden müssen. Es reicht nicht mehr, Chancen zu kreieren – die Spieler müssen lernen, diese auch konsequent zu verwerten. Sonst wird Barcelona auch in Zukunft an den Tränen eines verpassten europäischen Triumphes leiden müssen.
