Barcelona am rande des ausschlusses: kovacs' schiedsrichterleistung sorgt für empörung!
Barcelona steckt in der Champions-League-Krise. Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Atlético Madrid droht das vorzeitige Aus im Viertelfinale, und die Katalanen sehen sich von Schiedsrichter István Kovács ungerecht behandelt. Hansi Flick kochte nach dem Spiel völlig aus – eine Entscheidungslosigkeit, die das Duell nachhaltig prägte.
Die strittige szene um cubarsi
Die erste Halbzeit verlief für Barcelona vielversprechend, doch die Chancen wurden nicht konsequent genutzt. Kurz vor der Pause verlor Innenverteidiger Pau Cubarsi durch einen vermeintlichen Frustfoul den Platzverweis – eine Entscheidung, die die Partie völlig auf den Kopf stellte. Kovács, der bereits im letztjährigen Champions-League-Finale auffiel, erntete dafür heftige Kritik. Die Situation war komplex: Cubarsi rannte zwar Simeone von hinten, aber der Atlético-Spieler befand sich in direkter Schussposition vor Barcelonas Tor. „Das war ein klarer Fehlentscheidung!“, so DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger nach der Videoanalyse.

Kokes fouls blieben unbestraft
Doch nicht nur Cubarsis Platzverweis sorgte für Aufregung. Atlético-Kapitän Koke entging mehrfach der roten Karte. Bereits in der achten Minute hatte er Dani Olmo unsanft geräumt, und auch in der 31. Minute war ein Tritt gegen Yamal deutlich zu sehen. Die spanische Presse reagierte prompt: „Kovács kleidet sich in Atlético-Farben“, wetterte Sport in der Halbzeitpause bissig.

Der umstrittene handelfmeter
Der Höhepunkt kam in der 56. Minute: Atlético-Torhüter Juan Musso spielte den Ball quer zu Verteidiger Marc Pubill, der ihn dann mit der Hand zurückpasste. Barcelona forderte vehement einen Handelfmeter, doch Kovács winkte ab und auch der VAR blieb stumm. „Warum haben wir den VAR?“, schrie Flick ungläubig. „Es ist unglaublich, dass es in dieser Situation keinen Elfmeter für uns gab!“
Die Szene erinnerte an ein ähnlich kontroverses Szenario im Viertelfinalspiel des FC Bayern gegen Arsenal im April 2024, bei dem auch hier ein Handelfmeter verweigert wurde. Die spanische Presse schlug Alarm: „Der VAR zerstört Barcelonas Traum“, titelte Sport, während Mundo Deportivo Kovács zum „Feindbild“ aller Barça-Fans erklärte.
Barcelona muss sich nun auf das Rückspiel in Madrid einstellen, doch angesichts der umstrittenen Schiedsrichterleistung und der frühen roten Karte für Cubarsi stehen die Chancen düster. Ob Flick seine Mannschaft noch zu einem Wunder führen kann, bleibt abzuwarten.
