Barça jagt bastoni: inter legt 80-millionen-preis auf – und wartet

Der FC Barcelona will Alessandro Bastoni. Der FC Barcelona muss 70 bis 80 Millionen Euro zahlen. Punkt. In der Via della Liberazione gibt es kein Nein, aber auch kein Rabatt. Die Inter-Führung hat ihren Preis für den italienischen Nationalverteidiger klar kommuniziert, und wer ihn nicht erfüllt, darf das Gespräch gleich wieder beenden.

Barça drückt, inter zählt

Seit Wocen kreisen die Scouts des katalanischen Giganten um Bastoni, seit Tagen steht sein Berater Tullio Tinti regelmäßig in der Geschäftsstelle der Nerazzurri. Die Botschaft ist unverändert: Barça muss zahlen, wenn es den 25-Jährigen lösen will. Kein Tausch, kein Leihgeschäft, keine Ratenzahlung. Nur Bareinnahmen würden Inter die Kasse öffnen – und gleichzeitig die Tür für Neuzugänge wie Manu Koné oder Guglielmo Vicario weit aufstoßen.

Die Spanier prüfen derzeit, ob sie mit einer Zugabe aus der eigenen Jugendakademie La Masia punkten können. Gerard Martín, Linksverteidiger mit Innenraum-Option, gilt als möglicher „Puffer“, doch in Mailand schüttelt man nur den Kopf: Martín ist talentiert, aber kein Ausgleich für Bastonis Qualität, Intensität und strategische Wertigkeit. Kurz: Er zählt nicht auf die Rechnung.

70 Millionen – minimum statt maklergeplänkel

70 Millionen – minimum statt maklergeplänkel

Die Zahl steht fest, seit Barça erstmals 60 Millionen anklopfte. Inter lehnte höflich ab, zog sich in die Defensive und ließ durchblicken: Erst ab 70 beginnt die Verhandlung, bei 80 ist der Deal so gut wie perfekt. Für Bastoni, der derzeit mit der Nazionale im EM-Modus ist, wäre ein Wechsel nicht nur sportlich, sondern auch familiär ein Einschnitt. Sein Alltag pendelt sich zwischen Bergamo und dem Trainingszentrum in Appiano Gentile ein – nahe bei den Angehörigen, fern von mediterranen Klängen.

Doch der Markt schert sich nicht über regionale Idylle. Barcelona braucht frisches Blut in der Abwehr, Inter braucht frisches Geld für neue Impulse. Und Bastoni? Der schweigt, lächelt, spielt. Nach der Nations-League-Pause wird sich zeigen, ob der Linksfuß weiterhin die Via della Liberatione entlangfährt – oder ob die Avinguda Diagonal sein neues Zuhause wird.

Wenn der FC Barcelona die 80 Millionen nicht auf den Tisch legt, bleibt alles wie gehabt. Legt er sie hin, ist Bastoni weg. So einfach ist das in Mailand. Und so teuer.