Bakambu-poker: betis tobt über verspätete wm-rückkehr!
Sevilla – Ein Aufschrei in Sevilla: Cédric bakambu, der kongolesische Stürmer von Betis, hat seine Verantwortlichen zur Weißglut getrieben. Vier Tage nach Ablauf der ursprünglich vereinbarten Rückkehr aus Mexiko, wo er mit der Demokratischen Republik Kongo die historische WM-Qualifikation feierte, tauchte er endlich wieder in Spanien auf – und das hat ordentlich Wut ausgelöst.

Ein fest in der heimat, ärger in sevilla
Die Freude über den WM-Einzug nach 52 Jahren für die DR Kongo war enorm. bakambu und seine Nationalmannschaftskollegen ließen es krachen, was grundsätzlich auch in Ordnung ist. Doch die Art und Weise seiner Rückkehr, oder eben die fehlende Rückkehr, hat bei Betis für massive Probleme gesorgt. Nicht nur verpasste der Angreifer das Ligaspiel gegen Espanyol, sondern fällt auch morgen gegen Braga in der Europa League flach. Ein herber Schlag für die Europa League Ambitionen des Vereins.
Der Betis-Vorsitzende Ángel Haro zeigte sich wenig amüsiert: „Ich habe nicht mit ihm sprechen können, es gab wohl WhatsApp-Nachrichten, aber ich bin alles andere als glücklich über die Situation – weder mit der kongolesischen Föderation noch mit dem Spieler.“ Er kündigte an, dass der Verein interne Disziplinarmaßnahmen ergreifen werde, die im Vertrag des Spielers festgeschrieben sind. „Es gibt einen Disziplinarcode, den die Spieler unterschreiben. Wir werden ihn anwenden.“
Lo que nadie cuenta es, dass die kongolesische Föderation Betis bereits am 3. bis 5. November über die mögliche längere Aufenthaltsdauer informierte. Die Antwort: Ein klares Nein. Nun prüft der Rechtsbeistand von Betis mögliche Schadensersatzforderungen. Die Summe könnte beträchtlich sein, wenn man die entgangenen Einnahmen und den sportlichen Nachteil berücksichtigt.
Die Situation wird noch dadurch verschärft, dass Bakambus Vertrag im Sommer ausläuft und er den Verein verlassen wird. Dieser Vorfall könnte seinen Abschied noch beschleunigen und seinen Ruf nachhaltig schädigen.
Die FIFA wurde ebenfalls informiert, um zu verhindern, dass sich solche Situationen in Zukunft wiederholen. Es gilt, eine Balance zu finden zwischen der Unterstützung der Nationalmannschaften und den Interessen der Vereine. Denn eines ist klar: Der Fußball ist ein globales Geschäft, und die Einhaltung von Vereinbarungen ist essentiell für ein reibungsloses Funktionieren.
Betis Präsident Haro machte seine Haltung deutlich: „Ich respektiere alle Länder, aber für mich steht Betis an erster Stelle. Ich muss meinen Verein vertreten.“
