Badés rückschlag bei bayer leverkusen: verletzung bremst wm-träume
Badés rückschlag bei bayer leverkusen: verletzung bremst wm-träume
Loic Badé, der als neuer Abwehrchef bei Bayer Leverkusen gehandelt wurde, erlebt eine schwierige Saison. Ursprünglich als Nachfolger von Jonathan Tah vorgesehen, konnte er die Erwartungen bisher nicht erfüllen. Nun kommt eine Muskelverletzung im Oberschenkel hinzu, die seine WM-Träume weiter gefährdet.
Die anfänglichen erwartungen
Als Badé im Sommer nach Leverkusen kam, erwartete man von ihm, die Lücke zu füllen, die Tah hinterlassen hatte. Er sollte die Defensive stabilisieren und als Fixpunkt dienen. Seine vorherigen Stationen bei Stade Rennes und FC Sevilla, inklusive des Gewinns der Europa League, schürten die Hoffnungen. Auch eine Nominierung für das olympische Turnier durch Thierry Henry und sein Debüt in der französischen Nationalmannschaft hatten für Aufsehen gesorgt.

Ein holpriger saisonverlauf
Die Realität sah jedoch anders aus. Trotz guter Ansätze und starker Zweikampfwerte, zeigten seine Leistungen Schwankungen. Die erhoffte Selbstverständlichkeit und Souveränität in der Defensive blieben oft aus. Er kämpfte darum, an die Leistungen von Tah anzuknüpfen und sich als unumstrittener Führungsspieler zu etablieren.
Der ausflug gegen union berlin
Trainer Kasper Hjulmand versuchte, Badé mit einem Einsatz gegen Union Berlin neues Selbstvertrauen zu schenken. Doch der Plan ging nach hinten los. Badé wirkte uninspiriert und verletzte sich in der 67. Minute ohne Fremdeinwirkung. Die Diagnose: eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel.
Bittere diagnose und zwangspause
Die MRT-Untersuchung am Sonntag bestätigte die Diagnose. Für Badé bedeutet das eine mehrwöchige Zwangspause. Dies ist ein weiterer Rückschlag in einer Saison, die für ihn alles andere als einfach verlaufen ist. Seine Chancen, sich für die WM 2026 zu empfehlen, sinken dadurch weiter.
Verlust des stammplatzes und konkurrenzkampf
Der Afrika-Cup hatte die Situation bereits verschärft. Nach seiner Rückkehr fand sich Badé hinter Edmond Tapsoba, Robert Andrich und Neuzugang Jarell Quansah wieder. Er saß oft auf der Bank oder wurde frühzeitig ausgewechselt. Seine Einsatzminuten in den letzten Spielen waren überschaubar: nur 113 Minuten in den letzten fünf Partien.
Ausblick und wm-träume
Die Verletzung und der Verlust des Stammplatzes erschweren es Badé, sich für die französische Nationalmannschaft zu empfehlen. Nationaltrainer Didier Deschamps hat ihn in dieser Saison bisher noch nicht nominiert. Es bleibt abzuwarten, ob er nach seiner Genesung wieder in Form kommt und seine WM-Träume noch verwirklichen kann.
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