Babelsberg bricht den fluch: eilenburg kassiert späte k.o.-pille
Die Filmstädter sind der Angstgegner des FC Eilenburg. Auch am Freitag schlug der SV Babelsberg 03 zu – und diesmal war Maurice Covic nach 17 Sekunden auf dem Feld der Matchwinner.
0:2 lautet die Bilanz nach vier Gastspielen in Potsdam. 1:2 fiel das neueste Kapitel. Die Zahl, die zählt: 3 Punkte aus 9 in der englischen Woche. Der Aufwärtstrend nach dem Jena-Coup ist gestoppt.
Hasse trifft, niemitz antwortet – dann kommt covic
Tobias Hasse nutzte die erste echte Babelsberger Drangphase. In der 39. Minute stand er frei, drückte die Kugel unten rein. Eilenburg wirkte wie gelähmt. Jakob Pieles parierte in der Nachspielzeit noch gegen Luis Müller, verhinderte Schlimmeres.
Nach der Pause schien der FCE wach. Marcus Niemitz, frisch vom Gelb-Sperr-Bänkchen, jagte den Ball aus 14 Metern ins linke Eck. Der Ausgleich schien verdient – doch die Freude währte nur zwölf Minuten.
Covic war gerade reingekommen, da flog auch schon das Leder vom Kopf des Neulings ins Netz. 73. Minute, 2:1. Eilenburg warf nochmal alles nach vorn, doch die letzte Distanz fehlte. Die Pelkumer Defensive stand zu weit, die Babelsberger Umstellungen zu schnell.

Pieles' glanzparade rettet nicht – fce bleibt ohne babelsberg-sieg
Zuvor hatte Pieles mit einer Hand noch den 2:0-Rückstand verhindert. Doch selbst seine Reflexe reichen nicht, wenn die Viererkette zu spät kommt. Trainer Daniel Enke schüttelte nach Abpfiff nur den Kopf: „Wir haben die Räume zugelassen, die wir sonst zustellen.“
Die Tabelle spiegelt den Frust wider: Eilenburg rutscht auf Platz 9, Babelsberg springt vorbei auf Rang 7. Die nächste Chance, den Babelsberg-Fluch zu brechen? Erst in der Saison 2027/28 – wenn der FCE dann noch in der Regionalliga Nordost spielt.
