Rogentin verdrängt hintermann: italienische dominanz beim ski-training
Frustration für hintermann, chance für rogentin
Ein unerwartetes Ergebnis beim Training am Mittwoch sorgte für Aufsehen. Niels Hintermann musste sich geschlagen geben, während Stefan Rogentin sich im direkten Duell durchsetzen konnte und voraussichtlich als vierter Schweizer Starter zum Zuge kommt. Obwohl Hintermann am Ende des Trainings schneller war, entschied sich der Schweizer Ski-Verband (Swiss-Ski) aufgrund der Bewertung der Zwischenzeiten für Rogentin.

Die entscheidung: zwischenzeiten entscheiden
Entscheidend war dabei die Zeit bis zur vorletzten Zwischenzeit. Stefan Rogentin lag zu diesem Zeitpunkt um rund drei Zehntelsekunden vor Hintermann. Diese Differenz reichte aus, um die Entscheidung zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Swiss-Ski bestätigte die Entscheidung kurz nach dem Trainingsende. Es zeigt, wie knapp die Entscheidungen im Skirennsport manchmal ausfallen können.
Italiener zeigen stärke
Das Training wurde von Mattia Casse aus Italien gewonnen, der eine starke Fahrt zeigte, allerdings ein Tor verpasste. Er distanzierte seinen Teamkollegen Florian Schieder um 0,45 Sekunden. Den dritten Platz belegte Giovanni Franzoni mit 0,89 Sekunden Rückstand. Die italienischen Athleten demonstrierten damit deutlich ihre Ambitionen auf einen Heimsieg. Die Konkurrenz sollte gewarnt sein.
Schreckmoment für hemetsberger
Für einen Schreckmoment sorgte der Österreicher Daniel Hemetsberger. Er stürzte im oberen Abschnitt der Strecke und rutschte mit dem Gesicht in ein Tor. Er gab zwar schnell Entwarnung, wurde aber später mit blutendem Gesicht von den Kameras aufgenommen. Sein Zustand wird weiter beobachtet, aber es scheint, dass er sich nicht schwer verletzt hat.
Favoriten schonen sich
Die Top-Favoriten Marco Odermatt und Franjo von Allmen bremsten bereits vor dem letzten Sektor, was zu einem Rückstand von über zweieinhalb Sekunden führte. Ähnliches beobachtete man bei Dominik Paris und Vincent Kriechmayr, die allerdings etwas länger mit dem Bremsen warteten. Es scheint, als ob die Athleten ihre Kräfte für die eigentlichen Rennen sparen wollen.
Monney überzeugt
Aus Schweizer Sicht zeigte Alexis Monney eine starke Leistung und bestätigte damit, dass er zu den Startkandidaten zählt. Er lieferte lange eine sehr gute Fahrt ab und bremste erst im letzten Sektor. Am Ende belegte er den 6. Platz und war damit der beste Schweizer Athlet im Training. Ein vielversprechendes Ergebnis!
Ergebnisse im überblick
| Platz | Athlet | Nation | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Mattia Casse | Italien | 1:42.35 |
| 2 | Florian Schieder | Italien | 1:42.80 |
| 3 | Giovanni Franzoni | Italien | 1:43.24 |
| 6 | Alexis Monney | Schweiz | 1:44.10 |
