Di giannantonio dominiert im qualifying zum italien gp – bagnaia mit ausrutscher!
Mugello – Ein überraschendes Ergebnis beim Auftakt des Trainings zum Italien GP: Fabio Di Giannantonio auf seiner Ducati VR46 setzte sich mit einer beeindruckenden Zeit von 1:46.242 an die Spitze. Während die Favoriten noch zaghaft zu Werke gingen, zeigte 'Diggia' von Beginn an eine starke Vorstellung.
Vettel-esque ausrutscher für bagnaia
Die Spannung im Ducati-Lager war am heutigen Morgen spürbar. Der amtierende Weltmeister Pecco Bagnaia kehrte nach seinen beiden Operationen zurück, doch sein Comeback verlief zunächst holprig. In den letzten Minuten der Session verlor er die Kontrolle über seine Maschine und landete im Kiesbett. Ein harmloser Sturz, aber ein deutliches Zeichen, dass er noch nicht zu 100% bei Kräften ist. „Es war ein kleiner Ausrutscher, aber ich muss mich erstmal wieder an das Gefühl gewöhnen“, kommentierte Bagnaia nach der Session.

Martin und ogura im kampf um platz zwei
Hinter Di Giannantonio lieferten sich Jorge Martin (Aprilia) und Ai Ogura (Aprilia) ein intensives Duell um den zweiten Platz. Martin verpasste die Spitze um nur 369 Tausendstel, während Ogura knapp dahinter landete. Maverick Viñales (KTM) zeigte ebenfalls eine solide Vorstellung und sicherte sich den vierten Platz vor Jack Miller (Yamaha Pramac).
Besonders interessant war der Auftritt von Marco Bezzecchi (Aprilia), der als Tabellenführer der MotoGP-Wertung nur den 14. Platz belegte. Er zeigte jedoch bereits im Training seine gewohnte Strategie, zunächst vorsichtig zu fahren und dann im Laufe der Session anzugreifen. Marc Marquez (Ducati) kehrte ebenfalls nach seiner Operation zurück und landete auf dem 15. Platz. „Das Gefühl ist gut, aber ich muss noch etwas an der Abstimmung arbeiten“, so Marquez nach dem Qualifying.
Die Fans im Mugello dürfen sich auf ein spannendes Wochenende freuen, in dem Fabio Di Giannantonio die Segel für einen möglichen Sieg hisst. Ob Pecco Bagnaia seine Form wiederfinden und den Rückstand aufholen kann, bleibt abzuwarten. Die Entscheidung wird sicherlich erst im Laufe des Rennens fallen.
Moto2 und moto3: arbolino und fernandez dominieren
Auch in den kleineren Klassen gab es bereits erste Entscheidungen. In der Moto2 setzte sich Tony Arbolino (Reds Fantic Racing) durch, während Adrian Fernandez (Leopard Racing Honda) in der Moto3 die Nase vorn hatte. Celestino Vietti (MB Conveyors SpeedRS Team) und Luca Lunetta (MB Conveyors SpeedRS Team) komplettierten das Top-Fünf in der Moto2, während Joel Esteban (Ktm) und Maximo Quiles (Ktm) Fernandez in der Moto3 dicht auf den Fersen waren.
