Waghalsiger versuch: touristen stecken mit pick-up im tagliamento fest!

Ein skurriles Gespann hat am Mittwochvormittag in Osoppo, Udine, für Aufregung gesorgt: Zwei ausländische Touristen versuchten, mit ihrem Mitsubishi L200 den Fluss Tagliamento zu durchqueren – und gerieten dabei in ernsthafte Schwierigkeiten. Ein Rettungseinsatz mit schwerem Gerät war unvermeidlich.

Die situation eskalierte schnell

Die situation eskalierte schnell

Die Reisenden, ein Mann und eine Frau, unterschätzten offenbar die Kraft des Flusses. Ihr Pick-up strandete mitten im Flussbett, und die Situation drohte zu eskalieren. Die Alarmmeldung erreichte die Feuerwehr von Udine um 9:45 Uhr, nachdem die regionale Notrufzentrale (Sores) den Notruf ausgelöst hatte.

Sofort wurden die Feuerwehren von Gemona del Friuli und die Flusseinsatzkräfte (SFA) zur Einsatzstelle beordert. Doch die Lage erforderte mehr: Ein Rettungshubschrauber der Region und sogar der „Drago“-Hubschrauber des Feuerwehrausbildungsinstituts von Venedig wurden mobilisiert, um bei den Rettungsarbeiten zu assistieren.

Ein dramatischer Einsatz: Während der Mann und einer der Hunde versuchten, zu schwimmen, wurde die Frau bereits mit dem Seil des Rettungshubschraubers in Sicherheit gebracht. Die Flusseinsatzkräfte bargen den zweiten Hund, der sich verängstigt im Fahrzeug befand. Der Mitsubishi L200 konnte schließlich mit Hilfe eines Baggeres aus dem Fluss gezogen werden.

Die Carabinieri nahmen ebenfalls an den Ermittlungen teil, um den genauen Unfallhergang zu klären. Zum Glück blieben die Touristen unverletzt und in gutem Zustand, nachdem das medizinische Personal vor Ort eine Untersuchung durchgeführt hatte.

Bemerkenswert ist, dass der Pick-up trotz des Zwischenfalls noch funktionsfähig war. Es scheint, dass die Reisenden die Geländetauglichkeit ihres Fahrzeugs überschätzt haben. Der Mitsubishi L200, bekannt für seine Robustheit und Vielseitigkeit, hat zwar eine offizielle Durchfahrtshöhe von 60 Zentimetern, doch das Flussbett erwies sich als tückischer, als erwartet.

Die Fahrerlaubnis für solche halsbrecherischen Aktionen scheint irgendwann ausgestellt worden zu sein. Hoffen wir, dass diese Erfahrung den beiden Reisenden eine Lektion erteilt hat – und sie in Zukunft den Naturgewalten mehr Respekt zollen.