Tesla darf autonomes fahren in flandern testen – ein durchbruch?

Die Elektromobilität macht weiter Fortschritte, und Tesla steht dabei im Fokus. Nach den Niederlanden erteilt nun auch die belgische Region Flandern die Genehmigung zum Testen des umstrittenen Fahrerassistenzsystems „Full Self-Driving“ (FSD). Ein bedeutender Schritt für Elon Musk, der auf eine europaweite Zulassung drängt – doch die Hürden bleiben hoch.

Die flämische genehmigung: ein erster hoffnungsschimmer

Die flämische genehmigung: ein erster hoffnungsschimmer

Annick De Ridder, Sprecherin der flämischen Regionalministerin, bestätigte die Nachricht: Tesla darf seine FSD-Software ab sofort auf flämischem Staatsgebiet erproben, sobald ein Fahrzeug ein Kennzeichen und eine Versicherung besitzt. Das könnte bereits in dieser Woche der Fall sein. Dabei ist zu beachten, dass das System, obwohl es Lenkung, Beschleunigung und Bremsen steuert, die ständige Aufmerksamkeit eines menschlichen Fahrers erfordert. Es handelt sich also um eine assistierte, nicht um eine vollautonome Fahrt.

Die Entscheidung kommt nur wenige Wochen nach der Genehmigung in den Niederlanden, die als erstes Land der Europäischen Union überhaupt das FSD-System von Tesla absegnte. Damit eröffnen sich für Musk neue Perspektiven, auch wenn der Weg zur bundesweiten Zulassung in der EU noch lang ist. Die Notwendigkeit einer qualifizierten Mehrheit bei der EU-Zulassung stellt eine erhebliche Herausforderung dar.

Was bedeutet das für die Zukunft? Die flämische Regierung plant, die Testfahrzeuge über eine Strecke von rund 5.000 Kilometern zu überwachen, um mögliche Unterschiede zu den niederländischen Straßenverhältnissen und Verkehrsregeln zu ermitteln. Sollten die Ergebnisse positiv ausfallen, könnte eine vorläufige europäische Zulassung des Fahrzeugtyps in greifbare Nähe rücken. De Ridder äußerte sich optimistisch: