Schumacher in long beach: der aufstieg stockt weiterhin
Long Beach – Ein Rennwochenende voller Enttäuschungen für Mick Schumacher. Der frühere Formel-1-Pilot verpasste beim fünften Lauf der IndyCar Series erneut eine Top-Platzierung und beendete das Rennen auf dem 17. Platz. Ein Ergebnis, das zwar sein bisher bestes in dieser Saison darstellt, aber angesichts der Ambitionen und der Erwartungen an den Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher deutlich hinter den Möglichkeiten zurückbleibt.

Ein holpriger start und ein berg von arbeit
Schon am Samstag bereitete ein Ausflug in einen Reifenstapel während des Trainings Kopfschmerzen. Im anschließenden Qualifying verpasste Schumacher die Chance auf eine bessere Startposition und landete auf dem 21. Platz. Ein Umstand, der die Aufgabe für das Rennen erheblich erschwerte. Doch Schumacher zeigte Moral und kämpfte sich im Laufe des Rennens immerhin noch einige Positionen nach vorne. Allerdings reichte es nicht, um wirklich in die Schlagzeilen zu kommen.
Der Sieg ging unangefochten an den amtierenden IndyCar-Champion Alex Palou, der seinen dritten Saisonsieg feierte und damit die Führung in der Gesamtwertung vor Kyle Kirkwood zurückeroberte. Das Rennen verdeutlichte einmal mehr: Schumacher muss seine Leistung deutlich steigern, wenn er in der IndyCar Series wirklich konkurrenzfähig werden möchte. Die Konkurrenz schläft nicht und die Distanz zu den Top-Fahrern ist weiterhin groß.
Es bleibt abzuwarten, ob Schumacher seine angestrebte Konstanz in den kommenden Rennen erreichen kann. Die nächste Chance bietet sich am 9. Mai beim prestigeträchtigen Grand Prix von Indianapolis. Dort wird er zeigen müssen, dass er aus den bisherigen Fehlern gelernt hat und bereit ist, um die Spitze zu kämpfen. Als erster deutscher IndyCar-Pilot seit Timo Glock im Jahr 2005 trägt Schumacher eine große Verantwortung und steht im Fokus der Öffentlichkeit. Die Erwartungen sind hoch, der Druck ist spürbar.
Die Zahlen sind klar: Nach fünf von insgesamt 18 Rennen liegt Schumacher weit hinter den führenden Fahrern zurück. Die Saison ist noch lang, aber Schumacher muss jetzt die Kurve kriegen, wenn er seine Ziele in der IndyCar Series erreichen will. Denn eines ist gewiss: In dieser Serie gibt es kaum Platz für Schönheitsfehler und unkonstante Leistungen.
