Porsche cayenne als pick-up: luxus-umbau für bares geld!

Neuseeland ist bekannt für seine ungewöhnlichen Fahrzeug-Umbauten, und dieser hier ist ein echtes Ausnahmestück: Eine 2011er Porsche Cayenne wurde in einen luxuriösen Pick-up umgewandelt – und soll jetzt verkauft werden. Doch der Preis ist nicht das Einzige, was überrascht.

Ein unerwarteter wendepunkt für porsche

Ein unerwarteter wendepunkt für porsche

Die Cayenne war ein Wendepunkt für Porsche. Mit dem ersten SUV des Stuttgarter Sportwagenbauers im Jahr 2002 schossen die Verkaufszahlen in die Höhe. SUVs wurden plötzlich zu einem integralen Bestandteil der Unternehmensbilanz und trugen maßgeblich dazu bei, Verluste in anderen Modellreihen auszugleichen. Was Porsche jedoch nie in petto hatte, war eine Pick-up-Version der Cayenne. Diese Lücke füllte nun ein neuseeländischer Bastler.

Er kaufte 2011 einen Cayenne 3.0 V6 Turbodiesel mit 240 PS und 550 Nm Drehmoment, Allradantrieb und Achtgang-Automatikgetriebe und begann mit der Umrüstung. Das Ergebnis ist ein Pick-up, der Luxus und Funktionalität auf ungewöhnliche Weise vereint.

Die Modifikationen umfassen den Zuschnitt des hinteren Daches, den Entfernung der hinteren Türen und den Einbau eines relativ kurzen Laderaums. Der originale Radstand von 2,895 Millimetern blieb dabei erhalten, was den Laderaum etwas kleiner macht. Natürlich wurde auch das Heckportal entsprechend angepasst und öffnet sich nun wie bei einem herkömmlichen Pick-up nach unten. Die originalen Leichtmetallfelgen blieben erhalten, wurden jedoch mit All-Terrain-Reifen versehen. Das Interieur blieb weitgehend unverändert, was angesichts der Rechtslenkung in Neuseeland durchaus üblich ist.

Aber hier kommt der Clou: Die Kosten für die Zulassung des umgebauten Fahrzeugs als Nutzfahrzeug in Neuseeland waren astronomisch. Der Verkäufer gibt an, dass der Vorbesitzer über 80.000 neuseeländische Dollar (ca. 41.000 Euro!) allein für die bürokratischen Hürden aufbringen musste. Die Kosten für die eigentliche Umrüstung sind unbekannt.

Das Fahrzeug wird nun für 49.995 neuseeländische Dollar (ca. 26.000 Euro) angeboten, mit einem Kilometerstand von 204.000 Kilometern. Ob auch diese Laufleistung Teil des Deals war, bleibt ein Rätsel.

Es zeigt sich einmal mehr: Manchmal sind es die ungewöhnlichen Projekte, die im Gedächtnis bleiben – auch wenn die Kosten dafür den Rahmen sprengen.