Nokian tyres feiert 40 jahre „weiße hölle“ – extremtest für winterreifen

40 Jahre reifen-innovation in der arktis

Ivalo, Finnland – Nokian Tyres, der finnische Reifenhersteller, feiert ein bedeutendes Jubiläum: Sein Testzentrum in Ivalo, Lappland, blickt auf 40 Jahre Erfahrung im extremen Winterreifentest zurück. Die Einrichtung, liebevoll „Weiße Hölle“ genannt, ist weltweit einzigartig und gilt als die anspruchsvollste Testumgebung für Winterreifen. Seit der Eröffnung im Jahr 1986 hat Nokian Tyres hier kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Reifensicherheit im Winter gearbeitet.

Die „weiße hölle“ – ein testgelände der superlative

Die „weiße hölle“ – ein testgelände der superlative

Auf einer Fläche von über 700 Hektar, die mit Schnee und Eis bedeckt sind, werden jährlich rund 5.000 Reifen für Pkw und Nutzfahrzeuge auf Herz und Nieren geprüft. Die durchschnittlichen Temperaturen bewegen sich dabei zwischen -20°C und -25°C. Der Spitzname „Weiße Hölle“ ist also mehr als verdient und beschreibt die unwirtliche, aber perfekte Umgebung für die Entwicklung und das Testen der leistungsstärksten und sichersten Winterreifen.

Tradition seit 1934: der ursprung des winterreifens

Tradition seit 1934: der ursprung des winterreifens

Die Entwicklung des ersten Winterreifens begann bei Nokian Tyres bereits 1934. Im Jahr 1936 kam der Hakkapeliitta auf den Markt – der weltweit erste kommerziell erhältliche Winterreifen. Diese Tradition und das damit verbundene Know-how bilden die Grundlage für die kontinuierliche Innovation des Unternehmens.

Paolo pompei: „das herz unserer expertise“

Paolo pompei: „das herz unserer expertise“

„Das Testzentrum in Ivalo ist das Herz unserer Expertise“, erklärt Paolo Pompei, Präsident und CEO von Nokian Tyres. „Hier entsteht und entwickelt sich unser praktisches Wissen über extreme Winterbedingungen.“ Die Tests umfassen rund 200 Probefahrten pro Woche auf 20 verschiedenen Strecken mit einer Gesamtlänge von 40 Kilometern.

Vielfältige teststrecken für umfassende prüfungen

Vielfältige teststrecken für umfassende prüfungen

Die Teststrecken in Ivalo sind äußerst vielfältig und ermöglichen die Simulation verschiedenster Fahrsituationen. Dazu gehören eine Kurvenstrecke zur Messung der Seitenhaftung, verschneite Strecken zur Bewertung des Fahrverhaltens, eine steile Anfahrt für Beschleunigungs- und Längshaftungstests sowie eine 700 Meter lange Eisfläche und sogar gefrorene Seen. So können alle Aspekte der Reifenperformance unter Schnee und Eis umfassend getestet werden.

Mehr als nur winterreifen – tests für alle jahreszeiten

Mehr als nur winterreifen – tests für alle jahreszeiten

In den letzten Jahren hat Nokian Tyres den Fokus auch auf die Entwicklung von Reifen für wechselnde Wetterbedingungen gelegt. Daher werden in Ivalo nicht nur Winterreifen, sondern auch Ganzjahres-, All-Weather- und All-Terrain-Reifen getestet. Ergänzend finden Tests auf nassen und trockenen Straßen am Hakka Ring in Spanien und in Nokia, Finnland statt.

Von einem zugefrorenen see zu einem hochmodernen testzentrum

Von einem zugefrorenen see zu einem hochmodernen testzentrum

Matti Suuripää, Direktor des Testzentrums in Ivalo, erinnert sich an die bescheidenen Anfänge: „Als die ‚Weiße Hölle‘ 1986 eröffnet wurde, gab es nur einen zugefrorenen See. Einige Testingenieure kamen mit einem Anhänger voller Reifen und zogen ein paar Spuren ins Eis. Es gab keine Infrastruktur, nur winterliche Bedingungen.“ Heute ist das Zentrum ein hochmodernes Testgelände, das entscheidend zur Entwicklung sicherer und zuverlässiger Reifen beiträgt.

5.000 Reifen pro jahr – kontinuierliche innovation

Jährlich werden in Ivalo rund 5.000 Reifen aus dem gesamten Produktionsprogramm von Nokian Tyres getestet. Die Tests werden kontinuierlich weiterentwickelt, um den sich ändernden Anforderungen und Wetterbedingungen gerecht zu werden. Ziel ist es, Reifen zu entwickeln, die ein vorhersehbares und sicheres Fahrverhalten in allen Situationen gewährleisten.