Ferrari: hamilton jubelt, leclerc frustriert – ein wochenende der kontraste!
Montreal – Ein Auf und Ab für Ferrari beim Großen Preis von Kanada. Während Lewis Hamilton über ein „fantastisches Wochenende“ sprach und sich über den zweiten Platz freute, kämpfte Charles Leclerc mit einem „desaströsen“ Rennen und einem enttäuschenden vierten Platz. Die Stimmung in den Boxen des italienischen Teams konnte nicht unterschiedlicher sein.
Leclercs qual: fehlendes gefühl und eine karriere-schmach
Für Leclerc war es ein Wochenende zum Vergessen. Er klagte über ein fehlendes Gefühl für das Auto und bezeichnete das Rennen als „einen der schlechtesten Wochenenden meiner Formel-1-Karriere“. Die Suche nach der optimalen Abstimmung scheint ihm derzeit abzugehen, und er blickt nun mit gemischten Gefühlen auf das Heimrennen in Monaco, wo er in der Vergangenheit bessere Erfahrungen sammeln konnte. Die Zusammenarbeit mit dem Team soll intensiviert werden, um das Aerodynamikpaket, das bereits in Miami debütierte, zu optimieren und die Entwicklungen für die kommenden europäischen Rennen vorzubereiten.

Hamiltons triumph: ein zeichen der hoffnung für ferrari
Im Gegensatz zu Leclerc konnte Lewis Hamilton auf ein starkes Wochenende zurückblicken. Der siebenfache Weltmeister lieferte sich eine packende Auseinandersetzung mit Max Verstappen und sicherte sich den zweiten Platz. „Die Schlacht mit Max war intensiv und wunderschön“, so Hamilton nach dem Rennen. Er lobte das Team für die geleistete Arbeit und betonte, dass er sich auf den Weg zur Rückkehr an die Spitze des Rennsports befindet. Die Leistung von Hamilton, der bereits sieben Mal in Montreal gewonnen hat, ist ein positives Zeichen für Ferrari und zeigt, welches Potenzial im Team steckt.
Die mercedes-forderung: mehr power für die roten
Hamilton betonte, dass er wünscht, dass sein Team wieder gewinnt, da er glaube, dass das Team nach vielen schwierigen Jahren endlich wieder um den Sieg kämpfen sollte. Er arbeitet hart mit Fred Vasseur, den Ingenieuren und allen Mitarbeitern in der Fabrik zusammen, um Fortschritte zu erzielen. Obwohl er weiß, dass es ein langer Prozess ist, ist er zuversichtlich, dass Ferrari in Zukunft wieder erfolgreich sein wird. „Auf einer Strecke, auf der die Leistung entscheidend ist, haben wir ein großartiges Ergebnis erzielt. Ich denke, dass wir auf Strecken, auf denen die Leistung weniger wichtig ist, vielleicht sogar noch besser sein können“, so Hamilton.
Während Leclerc sich auf Monaco konzentriert, wo er hofft, das verlorene Gefühl für das Auto zurückzugewinnen, wird Hamilton versuchen, den positiven Schwung aus Kanada mit in den Fürstentum zu nehmen. Die Saison ist noch lang, und Ferrari hat gezeigt, dass es das Potenzial hat, um Mercedes herauszufordern – auch wenn der Rückstand im Konstrukteursweltmeisterschaft derzeit noch beträchtlich ist. Die Frage ist, ob Ferrari die Schwächen in der Leistung rechtzeitig beheben kann, um McLaren nicht den zweiten Platz in der Meisterschaft zu überlassen.
