Dressur-legende werth triumphiert in hamburg!
Hamburg tobte! Isabell Werth, Deutschlands unangefochtene Dressur-Königin, hat beim traditionsreichen deutschen Dressur-Derby in Hamburg-Klein Flottbek einen fulminanten Sieg errungen – und damit eine Durststrecke von fast zwei Jahrzehnten beendet. Der Jubel war ohrenbetäubend, als sie mit ihrem jungen Hengst Viva Gold die Sonderserie meisterhaft absolvierte.

Ein comeback, das geschichte schreibt
Die 56-jährige Werth, Rekord-Olympiasiegerin und eine Ikone des Dressursports, ließ der Konkurrenz keine Chance. Mit einer Vorstellung voller Eleganz und Präzision sicherte sie sich den Gesamtsieg des Derbys und feierte damit ihren sechsten Triumph bei diesem prestigeträchtigen Wettbewerb. Das letzte Mal, dass sie das begehrte blaue Band in den Händen hielt, war 2008 – eine Ewigkeit im Sportgeschäft.
Doch der Weg zum Sieg war gepflastert mit Erfolgserlebnissen. Bereits am Freitag hatte Werth mit Wendy und Viva Gold einen Doppelsieg im Grand Prix gefeiert. Am Samstag dominierte sie dann mit Wendy auch noch die Special-Prüfung. Die Bilanz spricht für sich: Werth war in Hamburg schlichtweg unschlagbar.
Die Kür, das Finale des Derbys, wurde von Werth und Viva Gold mit einer Punktzahl von 84,365 Prozent meisterhaft gemeistert. Ingrid Klimke und First Class folgten mit 77,040 Prozent auf dem zweiten Platz, während Moritz Treffinger mit Fiderdance Dritter wurde (76,525 Prozent). Der Abstand zur Zweitplatzierten war immens – ein deutliches Zeichen für die Überlegenheit der Dressur-Legende.
Was aber wirklich beeindruckt, ist die Entwicklung von Viva Gold. Der junge Hengst zeigte eine außergewöhnliche Reife und Harmonie, die ihm und Werth zu diesem historischen Sieg verhalf. Es ist ein Versprechen für die Zukunft, ein Zeichen dafür, dass Werth auch weiterhin eine dominierende Kraft im Dressursport sein wird.
Die Zuschauer sahen nicht nur eine Dressurvorführung höchsten Ranges, sondern auch eine Demonstration von Können, Erfahrung und Leidenschaft. Isabell Werth hat bewiesen, dass sie auch nach so vielen Jahren an der Spitze des Sports noch immer zu Höchstleistungen fähig ist. Ein Triumph, der in die Geschichte der Dressur eingehen wird.
