Denza z9gt: extremtest bei -30°c – blitzladung trotz frost!

Die chinesische Automarke Denza hat eindrucksvoll bewiesen, dass auch bei eisigen Temperaturen ultraschnelles Laden kein Problem darstellen muss. Die Z9GT, ein luxuriöses Elektromodell, überstand einen 24-Stunden-Test bei -30°C und wurde anschließend mit einer beeindruckenden Ladeleistung von 1.500 kW versorgt.

Die herausforderung: kälte als gegner

Während Elektroautos generell unter extremen Temperaturen leiden, hat Byd, die Muttergesellschaft von Denza, mit diesem Test eine klare Botschaft gesendet: Die Technologie ist robust und widerstandsfähig. Die Z9GT wurde 24 Stunden lang bei -30°C betrieben, um eine gleichmäßige Abkühlung aller Komponenten zu gewährleisten. Anschließend wurde sie an eine Superladestation angeschlossen, die in der Realität kaum zu finden ist.

Das Ergebnis ist verblüffend: Von 20% auf 97% Ladestand in lediglich 12 Minuten – eine Leistung, die selbst in milderen Klimazonen beeindruckt. Unter normalen Bedingungen schafft die Z9GT den Sprung von 10% auf 70% in nur 5 Minuten und von 10% auf 97% in 9 Minuten. Ein Vergleich, der zeigt, wie gut die Blade Battery der zweiten Generation und die Flash Charging Technologie von Byd zusammenarbeiten.

Technische details und ambitionen

Technische details und ambitionen

Die Denza Z9GT ist ein Kraftpaket mit drei Elektromotoren: Einem 313 PS starken Vordermotor und zwei 422 PS starken Hintermotoren, die eine Systemleistung von insgesamt 1.156 PS generieren. Das ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h und einen Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 2,7 Sekunden. Die 122 kWh Blade Battery ist das Herzstück des Fahrzeugs und benötigt spezielle Ladestationen, um die maximale Ladeleistung von 1.500 kW zu erreichen. Byd plant, in den kommenden Monaten weltweit 6.000 solcher Ladestationen zu errichten, davon 3.000 in Europa und 300 in Italien.

Die Denza Z9GT wird in den kommenden Wochen zu einem Preis von 116.450 Euro auf den Markt kommen. Ob diese Preisgestaltung den Massenmarkt erreicht, bleibt abzuwarten, aber die Technologie selbst ist ein deutliches Zeichen für die Zukunft der Elektromobilität.