Augsburgs Krise vertieft sich: FCA scheitert im DFB-Pokal
Augsburgs krise vertieft sich
Die erste echte Krise in der Augsburg-Ära von Trainer Sandro Wagner (37) spitzt sich weiter zu! Der FCA unterliegt Bochum mit 0:1 und scheidet damit bereits in der zweiten Runde des DFB-Pokals aus.
Wagners ernüchternde bilanz
Wagners ernüchternde Bilanz nach zehn Pflichtspielen dieser Saison: sechs Niederlagen und schon 21 Gegentore! Selbst gegen den Vorletzten der 2. Bundesliga kassiert Augsburgs Abwehr, die bislang die schwächste der Liga ist, erneut ein Gegentor.
Das entscheidende tor
39. Minute: Top-Konter von Bochum. Über Onyeka und Alfa-Ruprecht kommt die Kugel zu Holtmann. Dessen flacher Abschluss wird von Matsima leicht abgefälscht – 1:0 für den VfL!
Augsburgs chancen
Zu diesem Zeitpunkt muss die Wagner-Truppe eigentlich führen. Aber der FCA hat gleich doppeltes Latten-Pech. Wolf und Gharbi scheitern binnen Sekunden am Gebälk.
Die zweite halbzeit
Nach der Pause stellt sich Bochum kompakt hinten rein, überlässt Augsburg den Ball. Echte Torchancen sehen die 20.280 Zuschauer in der WWK-Arena (Platz für 30.660 Fans) nicht. Erst ein Standard sorgt für Gefahr: Claude-Maurice hebt einen Freistoß aus knapp 20 Metern gefühlvoll über die Mauer. Horn kann auf der Linie mit etwas Glück gerade so klären (82.).
Bochums chance
Im Anschluss MUSS Bochum das 2:0 machen, als Obafemi allein auf Labrovic zuläuft. Aber der Torwart hält stark. Trotzdem bleibt es bei der Pleite.
Wagner bleibt im amt
Wie bereits in der zweiten Cup-Runde der Saison 2021/22 (damals im Elfmeterschießen) scheitert der FCA an Bochum. Um seinen Job fürchten muss Wagner aber auch nach der Pokal-Pleite NICHT! Boss-Einlauf enthüllt: Weil Karl DAS machte01:27Quelle: BILD/ DFL28.10.2025
Vertrauen der verantwortlichen
Bereits am Sonntag hatte BILD berichtet, dass die FCA-Verantwortlichen um Sportdirektor Benjamin Weber (42) und Geschäftsführer Michael Ströll (41) dem Wagner-Weg eisern vertrauen. Dabei bleibt es auch jetzt.
Zukunftsperspektiven
Fakt ist aber auch: Ein Ende der Wagner-Krise ist mit Blick auf das Programm bis zur nächsten Länderspielpause (Spiele gegen den BVB und Stuttgart) nicht wirklich in Sicht. Im Gegenteil: Es droht noch viel schlimmer zu werden.