Augsburg: rexhbecaj kritisiert var – fehlentscheidung in mainz
Wut und analyse nach schiedsrichter-entscheidung
Elvis Rexhbecaj vom FC Augsburg zeigte nach der 0:2-Niederlage in Mainz eine bemerkenswerte Mischung aus Ärger und sachlicher Analyse. Obwohl ein strittiger Elfmeterpfiff für den 1. FSV Mainz 05 die Partie frühzeitig beeinflusste, suchte der Augsburger Mittelfeldspieler die Schuld nicht allein bei den Schiedsrichtern. Er plädierte sogar für eine Abschaffung des VAR.

Der fragwürdige elfmeter
In der fünften Minute der Partie gab SchiedsrichterPatrick Ittrich einen Elfmeter, nachdem Rexhbecaj vermeintlich Stefan Bell berührt hatte. Der VAR bestätigte die Entscheidung trotz langer Überprüfung. Für den FCA war es bereits der zweite fragwürdige Strafstoß innerhalb einer Woche. Beim 2:1-Sieg gegen St. Pauli konnte die Mannschaft den Rückstand noch umkehren, in Mainz führte das frühe 0:1 jedoch zur Niederlage.

Rexhbecajs kritik am var
"Ich berühre ihn minimal, habe selber nichts gespürt. Es ist natürlich bitter, wenn man dann die Bilder sieht, selbst mit Lupe fast keinen Kontakt sieht", erklärte Rexhbecaj. Er kritisierte vor allem die Untätigkeit des Kölner Kellers: "Der Videoschiedsrichter sieht viel zu viele Fehlentscheidungen nicht." Im weiteren Verlauf äußerte er sogar den Wunsch nach einer Abschaffung des VAR.

„Lieber menschliche fehler“
"Vom Gefühl her regt er jeden auf. Deshalb lieber keinen, dann haben wir eine menschliche Entscheidung. Es gibt genauso Fehler, wie regen uns auf wie früher, fertig aus. Aber mit Bildern Fehlentscheidungen zu treffen geht eigentlich nicht", so Rexhbecaj. Er betonte, dass er mit Fehlentscheidungen der Schiedsrichter auf dem Platz leben könne, aber nicht mit Fehlentscheidungen, die trotz technischer Unterstützung getroffen werden.

Baum kritisiert die argumentation
Auch Trainer Manuel Baum äußerte sich kritisch, bezeichnete die Argumentation des Schiedsrichterteams jedoch als "aberwitzig". Dennoch betonte Rexhbecaj, dass der FCA die Ursache für die Niederlage in erster Linie bei sich selbst suchen müsse.

Fokus auf die kommenden spiele
"Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, hatten gute Chancen, auch nach dem 0:1. Die Chancenverwertung war nicht so gut, das war der ausschlaggebende Punkt", sagte Rexhbecaj. Er blickte bereits auf die kommenden Spiele und forderte, weiter Punkte zu sammeln, um die brenzlige Situation zu verbessern. Der kommende Gegner ist der Tabellenletzte aus Heidenheim.
Nächste herausforderungen für den fca
- Sonntag: Auswärtsspiel gegen Heidenheim
- Folgende Spiele: Wolfsburg und Köln
Der FCA muss
in den kommenden Spielen wichtige Schritte Richtung Klassenerhalt gehen. Die Serie von vier ungeschlagenen Spielen wurde mit der Niederlage in Mainz beendet.