Aue feiert remis gegen duisburg – shubitidze zufrieden!

Erzgebirge Aue hat im vorletzten Saisonspiel gegen den MSV Duisburg einen hart erkämpften Punkt geholt. Das torlose Unentschieden war ein Teilsieg, denn die Zebras aus dem Ruhrgebiet verpassten damit den direkten Aufstieg. Trainer Khvicha Shubitidze zeigte sich anschließend angetan von der Defensivleistung seiner Mannschaft.

Verteidigung im vordergrund, angriffslust gedämpft

Die Partie verlief insgesamt von einem zähen Kampf geprägt. Duisburg, als Aufstiegsaspirant, drängte zwar auf das Tor, doch die Auer Abwehr stand ihrer Aufgabe mehr als gewissenhaft entgegen. Die Veilchen setzten auf Konter, die jedoch selten zwingend waren. Einziger Lichtblick für die Gastgeber war die Leistung von Torwart Benedikt Lord, der mehrfach glänzend parierte und so einen Punktverlust verhinderte.

Es war das vorletzte Heimspiel in der 3. Liga für Aue, und die Fans sahen einen kämpferischen Auftritt ihrer Mannschaft. Die Stimmung im Stadion war trotz der bereits feststehenden Meisterschaft bedingt von der Erleichterung über den Punktgewinn gegen einen direkten Konkurrenten. „Die Defensivleistung war herausragend“, lobte Shubitidze nach dem Spiel.

Die Duisburger, die mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein konnten, zeigten sich frustriert. Die fehlende Durchschlagskraft im Angriff war ein entscheidender Faktor für den Punktverlust. Auch die zahlreichen Abschlüsse im zweiten Durchgang konnten sie nicht in einen Treffer umwandeln.

Ein besonderes Augenmerk gilt der Leistung von Marcel Bär, der im Sandwich zwischen zwei Duisburger Spielern stand und immer wieder für Furore sorgte. Sein Einsatzwillen und seine Technik waren ein entscheidender Faktor für die Defensivstärke des FCE. Die Fans feierten ihn mit tosendem Applaus, während er auf dem Platz seine letzten Minuten in der Profi-Karriere verbrachte.

Die letzten Sekunden des Spiels waren von Dramatik geprägt. Aue verpasste gleich dreimal das 1:0, während Duisburg ebenfalls mehrfach Pech hatte. Am Ende blieb es beim gerechten Unentschieden – ein Ergebnis, das beide Mannschaften nach einem anstrengenden Spiel wohl billigen konnten.

Blick nach vorne: shubitidze deutet verbleib an

Blick nach vorne: shubitidze deutet verbleib an

Trainer Shubitidze ließ zudem durchblicken, dass er an einer Fortsetzung seiner Arbeit in Aue interessiert wäre. „Ich habe Lust, hier weiterzumachen“, erklärte er nach dem Spiel. Die Fans können sich also möglicherweise auf eine interessante Zukunft freuen.