Schweiz gegen usa: revanche im wm-auftakt?

Zürich fiebert, und das nicht ohne Grund: Die Schweizer Eishockeynationalmannschaft startet in die Weltmeisterschaft mit einem hochbrisanten Duell gegen die USA. Ein Jahr nach der knappen Finalniederlage wollen die Eidgenossen zeigen, wer nun das Sagen hat – doch die Ausgangslage wirft Fragen auf.

Ein deja-vu mit fragezeichen

Ein deja-vu mit fragezeichen

Vor einem Jahr standen sich die Teams im Finale der Weltmeisterschaft gegenüber. Die USA gingen damals mit 1:0 nach Verlängerung als Sieger hervor. Dazu kommt, dass die amerikanischen Spieler im Anschluss die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen gewannen. Doch Vorsicht: Der aktuelle WM-Kader der USA weist kaum noch Ähnlichkeiten mit dem Titelteam von Mailand auf. Nur Matthew Tkachuk, ein erfahrener Spieler, schaffte es in den ersten nominellen Kader.

Das große Fragezeichen: Auston Matthews, der ehemalige Star der ZSC Lions und eine feste Größe im US-Team, fehlt in Zürich. Stattdessen setzt die USA, wie es bei Weltmeisterschaften oft üblich ist, auf eine junge und hungrige Mannschaft. Wie gut ist diese eingespielt? Das wird sich zeigen.

Die Trainer der USA haben sich für einen radikalen Umbruch entschieden. Das bedeutet, dass die Schweizer Nationalmannschaft nicht mit einem Gegner rechnen kann, den sie aus den letzten Spielen kennt. Die jungen US-Amerikaner sind hungrig nach Erfolg und werden alles geben, um sich einen Namen zu machen. Die Erwartungen sind hoch, aber die Herausforderung ist ebenso groß.

Die Social-Media-Kanäle von USA Hockey spiegeln die Stimmung der Fans wider. Ein Kommentar auf Instagram fasst die Verwirrung treffend zusammen: