Atlético-bus attackiert: copa-halbfinale beginnt mit gewalt

Noch bevor der erste Ball rollte, flogen die ersten Gegenstände. Der Mannschaftsbus von Atlético Madrid wurde am 3. März 2026 auf dem Weg zum Camp Nou mutmaßlich von Barca-Ultras angegriffen – eine Scheibe auf der linken Fahrzeugseite, direkt neben der vorderen Tür, trägt das Loch und die Risse als stumme Zeugen dieser Eskalation.

Was auf dem weg zum stadion wirklich passierte

Laut einem Bericht der spanischen Sportzeitung Marca wurde der Bus für mehrere Minuten aufgehalten. Keine Panne, kein Stau. Ultras der Katalanen umringten das Fahrzeug und bewarfen es mit Gegenständen. Ein ESPN-Journalist filmte die Ankunft – in dem Video ist der Schaden klar zu erkennen: ein kleines Loch, mehrere Risse, ein Bild, das mehr sagt als jede Stellungnahme.

Während die Gäste unter diesem Empfang ankamen, rollten die Barca-Fans für ihren eigenen Teambus den roten Teppich aus – Pyrotechnik, Spalier, Lärm. Der Kontrast könnte nicht brutaler sein.

Barcelona braucht ein wunder, atlético braucht nur die nerven

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Das Hinspiel hatte Atlético mit 4:0 gewonnen. Hansi Flick und seine Mannschaft stehen vor einer Aufholjagd, die in der Geschichte des Wettbewerbs kaum Vorbilder hat. Vier Tore Rückstand, ein feindseliges Umfeld, ein beschädigter Gegnerbus – das Halbfinale der Copa del Rey trägt von Beginn an die falschen Schlagzeilen.

Ob die spanischen Behörden den Vorfall untersuchen werden, ist noch offen. Was feststeht: Das Glas ist gebrochen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.