Atlético vor finale: pubill schwärzt barça-pfiff, blickt nach sevilla
Madrid – Marc Pubill, der neue Shootingstar des Atlético, nimmt die bevorstehende Champions-League-Finalpartie gegen den Gegner aus Sevilla mit einer Mischung aus Demut und Zuversicht. Nach dem umstrittenen Elfmeter gegen Barcelona im Halbfinale, das die Rojiblancos dramatisch für sich entscheiden konnten, konzentriert sich das Team nun voll und ganz auf das Endspiel. Dabei zeigt sich der junge Mittelfeldspieler sichtlich beeindruckt von der Atmosphäre und Philosophie des Vereins.
Ein finale, von dem jeder träumt
Die Erwartungen an Atlético sind hoch, und Pubill räumt ein, dass die Mannschaft von außerhalb als Favorit gehandelt wird. „Natürlich träume ich von solchen Momenten. Ich bin hierhergekommen, um Spiele wie dieses zu bestreiten. Atlético ist ein großer Verein, der immer in solchen Phasen steht. Wir sind bereit, unsere Leistung zu zeigen.“ Er betont, dass er sich schnell mit der Mentalität des Vereins identifiziert hat und die Unterstützung der Fans als entscheidenden Faktor sieht. „Sie haben mir das sehr schnell gezeigt. Ich kann nur genießen und mein Bestes geben.“
Die Bedeutung des Atlético-Kaders, des Trainers und der Vereinsphilosophie werden von Pubill hervorgehoben. „Es gibt viele Gründe, an uns zu glauben. Der Verein glaubt immer daran, und das ist unsere Mentalität.“

Der umstrittene elfmeter im camp nou
Die Diskussion um den Elfmeter im Halbfinalrückspiel gegen Barcelona hält an. Pubill nimmt Bezug auf die Entscheidung der UEFA: „Die UEFA hat sich bereits geäußert, daher gibt es wenig hinzuzufügen. Es ist klar, dass es in dieser Situation niemals ein Elfmeter hätte sein dürfen.“ Er scheint den Vorfall hinter sich gelassen und fokussiert sich auf die kommende Aufgabe.
Die Atmosphäre im Stadion nach dem Sieg über Barcelona war demnach „magisch“, und Pubill ist sich sicher, dass die Unterstützung der Fans im Finalspiel in Sevilla entscheidend sein wird. „Wir werden ihre Unterstützung spüren und das zusätzliche Feuer bekommen, das wir brauchen.“
Dabei betonte Pubill, dass die Mannschaft sich erst nach dem Spiel gegen Barcelona wieder voll auf das bevorstehende Finale konzentriert hat. „Wir haben sofort an das nächste Spiel gedacht.“
Dank Trainer Simeone, der ihn in einer neuen Position einsetzte und ihm das schnelle Lernen ermöglichte, fühlt sich Pubill im Verein bestens aufgehoben. „Er hat mir eine neue Position gezeigt, und ich habe schnell gelernt. Er fordert uns immer, unser Bestes zu geben.“
Obwohl er sich nicht als jemand bezeichnet, der nervös wird, deutet Pubill an, dass die Nervosität vor dem Finale trotzdem vorhanden sein könnte. „Ich bin nicht nervös, aber das werde ich Ihnen am Sonntag sagen.“
Das Team ist bereit, von der ersten bis zur letzten Minute zu kämpfen. „Wir werden alles geben, bis der Schiedsrichter das Spiel beendet. Das ist die Schlüssel zum Erfolg.“
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