Atlético madrid: verletzungspech bremst titelträume!
Ein Schlag auf den anderen: Der Hauptstadtklub Atlético Madrid steckt derzeit mitten in einer Verletzungskrise, die die Ambitionen in La Liga und der Champions League ernsthaft gefährdet. Nach dem Ausfall von Ángel Giménez im Spiel gegen Celta Vigo droht nun auch Rodrigo Mendoza längere Zeit auszufallen – eine Verkörperung des Unglücks, das den Verein seit Wochen heimgesucht.

Die achillessehne der abwehr: personalkrise im mittelfeld
Die Misere begann bereits am 25. April, als Santiago Barrios sich bei einem Duell gegen Athletic Bilbao schwer verletzte. Seither reihte sich Verletzung an Verletzung, und die medizinische Abteilung des Atlético ist chronisch überlastet. Acht Spieler stehen derzeit in der Enfermería – eine schwindelerregende Zahl, die die Trainerbank vor große Herausforderungen stellt.
Besonders bitter ist der Ausfall von Nico González, der sich kurz vor dem Hinspiel gegen Arsenal verletzte. Auch Julian Alvarez und Giuliano fielen in der Champions League-Eliminierung mit Sprunggelenksverletzungen und einer Beckenprellung aus und mussten sich notdürftig mit Injektionen behandeln lassen, um überhaupt zum Einsatz zu kommen. Ein Kampf gegen den Schmerz, der letztendlich vergebens war.
Cardoso musste sogar unter den Messer liegen, nachdem er sich im Training eine Sprunggelenksverletzung zuzog – eine Verletzung, die ihm die Teilnahme an der Weltmeisterschaft raubte. Und auch bei der Begegnung mit Celta Vigo schlugen die Verletzungspech erneut zu: Molina musste das Feld verletzen mit einem Ischiocruralriss verlassen, womit seine Saison vorzeitig beendet wurde.
Die Verletzungshistorie von Mendoza ist ebenso beunruhigend. Schon im März erlitt er bei einem Zweikampf gegen die Real Sociedad einen schweren Sprunggelenksbruch, der ihn einen Monat außer Gefecht setzte. Nun droht ein neues Problem im Oberschenkelbereich, das seine Rückkehr ins Team gefährdet. Der junge Mittelfeldspieler, der so viel Potenzial angedeutet hatte, wird erneut vor einem langen Kampf stehen.
Die Abwehrreihen des Atlético sind dezimiert, die Offensive kämpft mit fehlender Abstimmung und die Hoffnung auf den Titel schwindet zusehends. Die Verantwortlichen müssen nun handeln, um die Situation zu stabilisieren und eine weitere Verschlimmerung zu verhindern. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für die Zukunft des Vereins.
