Atlético madrid: julian brandt kommt ablösefrei?

Madrid fiebert. Während die Verhandlungen um Ederson auf Atalanta bereits im Gange sind, weht ein anderer Wind über die Metropole: Der Atlético Madrid hat ein Auge auf Julian Brandt geworfen. Der deutsche Nationalspieler, dessen Vertrag bei Borussia Dortmund im Sommer ausläuft, könnte die Offensive der Rojiblancos verstärken – und das ohne Ablöse.

Ein routinier mit champions-league-erfahrung

Ein routinier mit champions-league-erfahrung

Brandt, der am 2. Mai seinen 30. Geburtstag feiert, ist kein unbeschriebenes Blatt. Seit 2019 ziert er das Trikot von Borussia Dortmund und erreichte mit dem BVB kürzlich das Champions-League-Finale. Auch wenn das Spiel gegen Real Madrid verloren ging, demonstrierte Brandt seine Klasse, indem er zuvor PSG von Mbappé und sogar Atlético Madrid aus dem Wettbewerb eliminierte. Diese Erfahrung könnte für die Königlichen von Madrid Gold wert sein.

Sportdirektor Mateu Alemany, der bereits in Atalanta aktiv war, beobachtet die Situation aufmerksam. Brandt ist nicht nur in Deutschland ein gefragter Mann, aber die Bedingungen seines Transfers sind schlichtweg verlockend: ablösefrei. Natürlich ist zu erwarten, dass der deutsche Spielmacher für einen Wechsel in die spanische Hauptstadt eine hohe Ablöse und eine attraktive Gehaltsvorstellung hat. Ein Risiko, das sich Atlético Madrid unter Umständen leisten kann, um die Lücke nach dem Abgang von Griezmann zu schließen.

Griezmann hinterlässt ein unvergessliches Vermächtnis, sowohl in Bezug auf sein Spiel als auch seine Tore. Brandt soll diese Rolle übernehmen, auch wenn er nicht als klassischer Mittelstürmer agiert. Seine Vielseitigkeit – er kann sowohl im Zentrum als auch auf den Flügeln spielen – macht ihn zu einem interessanten Kandidaten für Trainer Diego Simeone. Die Entscheidung, Brandt zu verpflichten, wäre ein klares Bekenntnis zu Erfahrung und taktischer Flexibilität.

Die Entscheidung Brandts, seinen Vertrag in Dortmund nicht zu verlängern, ist seit über einem Monat bekannt. Ein Gespräch zwischen Julian Brandt, seinem Vater und Berater Jürgen Brandt, sowie Dortmunds Sportdirektor Nico Kovac und Personalleiter Sebastian Kehl bestätigte diese Entscheidung. Lars Ricken, der sportliche Direktor der Borussia, bestätigte die Neuigkeiten umgehend. „Wir hatten Gespräche und sind zu dem Schluss gekommen, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird.“

Neben Atlético Madrid und dem Arsenal London, das ebenfalls an Brandt interessiert ist, gibt es noch weitere Vereine, die den deutschen Nationalspieler auf dem Zettel haben. Doch der Weg nach Madrid scheint aktuell am vielversprechendsten. Seine bisherige Bilanz spricht für sich: in 37 Spielen in dieser Saison erzielte er 11 Tore und bereitete drei vor. In 303 Spielen für Borussia Dortmund gelangen ihm insgesamt 57 Tore und 69 Assists. Auch bei Bayer Leverkusen und Wolfsburg zeigte er seine Klasse, wo er in 215 Einsätzen 42 Tore und 52 Vorlagen beisteuerte. Seine Karriere umfasst über 500 Spiele mit mehr als 100 Toren und Assists – eine beeindruckende Statistik, die Alemany überzeugt.

Die Verpflichtung von Julian Brandt wäre ein Zeichen für Atlético Madrid: Der Verein ist bereit, in Qualität zu investieren, um auch in Zukunft in der Champions League um die Spitze zu kämpfen. Ob der deutsche Routinier das rettende Element für die Rojiblancos werden kann, wird die Zukunft zeigen.