Atlético madrid: champions-fokus schärft die vorbereitung

Die Luft im Trainingslager des Atlético Madrid ist zum Greifen dicht. Während das anstehende Liga-Spiel gegen Athletic Bilbao zwar noch eine Aufgabe darstellt, liegt der volle Konzentration auf dem Champions-League-Halbfinalrückspiel gegen Arsenal. Simeones Team misst jede Trainingseinheit am Maßstab des europäischen Wettbewerbs.

Sorloth kämpft um seinen platz

Ein Lichtblick in der Abwehr der Verletzten ist Ragnar Sorloth. Der Stürmer, der bei den angeschlagenen Spielern am weitesten fortgeschritten ist, sprintete gestern auf einem Nebelfeld, um seine Fitness unter Beweis zu stellen. Gemeinsam mit Óscar Pitillas absolvierte er Übungen zur Kraft- und Schnellsteigerung, um die Folgen einer Kontusion im hinteren Oberschenkelbereich zu überwinden. Es wird erwartet, dass er gegen Athletic bereits Einsatzminuten sammeln kann, um im Hinblick auf Arsenal optimal aufgestellt zu sein.

Auch Axel Barrios arbeitete hart an seiner Rückkehr in die Stammelf. Er absolvierte zusätzliche Trainingseinheiten, um seine Form wiederzuerlangen und gegen Arteta's Mannschaft wieder das Spielgeschehen zu lenken. Die Hoffnung ist groß, dass er gegen Bilbao wieder mehr Verantwortung übernehmen kann.

Taktiktraining mit blick auf london

Taktiktraining mit blick auf london

Bevor die Stammspieler nach dem Spiel in Elche ihre Regenerationsphase einleiteten, führte das Team ein intensives taktisches Training durch, das speziell auf Arsenal zugeschnitten war. Simeone ließ dabei ein ungewöhnliches Szenario auf dem Platz laufen: Barrios und Koke bildeten im Übungspiel das zentrale Duo, flankiert von Ruggeri und Llorente in der Außenverteidigung sowie Julián und Griezmann im Angriff. Barrios, der sich nach seiner Verletzungspause wieder als wichtiger Bestandteil des Teams fühlt, soll gegen Athletic weitere Spielzeit erhalten, um vor dem Duell mit Arsenal seine Form zu perfektionieren.

Während Sorloth und Barrios vor dem Comeback stehen, bleiben die Einsätze von Lookman und Hancko weiterhin ungewiss, da sie das Grün nicht einmal betraten. Giménez hingegen kehrte ebenfalls auf das Trainingsfeld zurück, begleitet von Zahínos, wobei sein Comeback mit größerer Vorsicht betrachtet wird. Almada war aufgrund seiner frühen roten Karte in Elche nur wenig aktiv.

Die Augen sind auf Barrios gerichtet, dessen Rückkehr das Herzstück der taktischen Neuausrichtung des Teams zu sein scheint. Seine Präsenz im Mittelfeld könnte genau das sein, was Atlético benötigt, um gegen Arsenal erfolgreich zu sein.