Aston martin schickt jak crawford in suzuka: alonso muss platz machen

Aston Martin setzt in Suzuka auf Jak Crawford. Der 20-jährige Brite übernimmt das Auto von Fernando Alonso im ersten Freien Training. Ein Schritt, der in Silverstone längst überfällig schien.

Crawford war bisher nur hinter den Kulissen aktiv. Jetzt soll er zeigen, was er drauf hat. Die Strecke in Japan gilt als Prüfstein. Wer hier schnell ist, kann überall mithalten.

Crawford bekommt den job – und den druck

Crawford bekommt den job – und den druck

Der Youngster brennt darauf. „Ich will lernen, wo’s langgeht“, sagt er. Keine Floskeln, keine Lückenfüller. Er weiß: Diese Runde zählt. Honda drückt die Daumen. Die Motoren sind angeschlagen. Vibrationen, Leistungsverlust, Frust. Ein Heimspiel ohne Punkte wäre eine Katastrophe.

Mike Krack spricht von „Entwicklung“. Gemeint ist: Wir brauchen frische Daten. Alonso liefert keine mehr, zumindest nicht in diesem Training. Crawford schon. Er muss. Sonst wird es eng im Cockpit.

Die AMR26 war in Melbourne und China ein Schatten der Erwartungen. Zu langsam, zu labil. Jetzt soll der Neue Schwung bringen. Ob das reicht? Die Uhr tickt. Die Konkurrenz schläft nicht.

Crawford hat nichts zu verlieren. Alles zu gewinnen. Suzuka wird zum Schauplatz einer kleinen Sensation. Oder zum nächsten Albtraum für Aston Martin.