Asa ando wirft nach 104 weltcup-rennen das handtuch

Ein letztes Mal steht die 29-jährige Japanerin im Startgate – und dann ist Schluss. Asa Ando beendet ihre Karriere nach mehr als 100 Weltcup-Einsätzen. Mit 24. Platz im schwedischen Åre brachte sie gestern das Finale auf die Piste, das sie selbst besiegelte.

Die bilanz: kein podest, aber unvergessene momente

Die bilanz: kein podest, aber unvergessene momente

Ihre Bestmarke blieb der 15. Platz im Semmering-Slalom der Saison 2020/21. Rang eins fehlte im Protokoll, doch die Tokioterin zählt trotzdem. 104 Starts, 29. Platz in der diesjährigen Slalomwertung, kein Ticket für Lillehammer – Statistiken, die sie selbst als „Mosaikstein“ bezeichnet. Auf Instagram schreibt sie von „wahnsinnig positiven Erinnerungen“ und „Phasen, in denen Körper und Kopf streikten“.

Die Entscheidung reifte schon im Sommer, als ein Kreuzbandriss die Vorbereitung zerstörte. Statt erneut um Zehntel zu kämpfen, wählte sie das große Ziel: ein Leben jenseits der roten Piste. Wer Nachfolge tritt? In Japan wartet Rena Uezono bereits im Tor. Der Weltcup verliert eine Kämpferin, das Damen-Slalom-Feld wird jünger – und Asa Ando macht Platz.

Sie verlässt die Bühne ohne Medaille, aber mit der Gewissheit, dass ihr Traum kein Traum mehr ist. Er ist Geschichte.