Arteta dämpft erwartungen: merino-comeback vor saisonende unwahrscheinlich

Arsenal-Trainer Mikel Arteta hat am Mittwoch deutlich gemacht, dass ein vorzeitiges Comeback von Mikel Merino vor dem Saisonende äußerst unwahrscheinlich ist. Der spanische Mittelfeldspieler, der sich im Januar einen Stressfraktur im Fuß zugezogen hatte und daraufhin operiert werden musste, trainiert zwar individuell, doch Arteta sieht ihn noch nicht für den Einsatz bereit.

Die situation um merino und timber

Die situation um merino und timber

„Es gibt keine Möglichkeit für ihn, am Wochenende zu spielen“, erklärte Arteta auf der Pressekonferenz. „Es ist noch viel zu tun, und alles muss sehr flüssig und schnell ablaufen, wenn er überhaupt eine Chance haben soll.“ Die Situation ist umso brisanter, da Merino eigentlich auf eine Nominierung für die Weltmeisterschaft hoffte und sein frühes Comeback anstrebte. Die Verletzung hatte ihn im Februar bereits zu einer Operation gezwungen.

Auch die Situation um Jurrien Timber ist weiterhin angespannt. Beide Spieler kämpfen mit Fitnessproblemen, was die Optionen von Arteta für die anstehenden wichtigen Spiele gegen Paris Saint-Germain und im Premier League Finale gegen den FC Bayern München erheblich einschränkt. Merino hatte im Februar die OP über sich ergehen lassen müssen, um die Fraktur zu beheben. Die anfängliche Prognose sah ein Comeback erst nach Saisonende vor, doch der Spieler selbst drängte auf eine schnellere Genesung, um noch die Chance auf die Weltmeisterschaft zu haben.

Die Chance auf den Titel: Das Arsenal steht kurz vor dem Gewinn der Premier League und dem Triumph in der Champions League. Ein früher Einsatz von Merino könnte dem Team zusätzlichen Schwung verleihen, doch Arteta mahnt zur Vorsicht. „Wir müssen sicherstellen, dass er vollständig fit ist, bevor wir ihn wieder ins Team integrieren“, betonte er.

Arteta äußerte sich zudem zu den Chancen seines Teams gegen Paris Saint-Germain. „Sie sind eine Mannschaft mit viel Qualität, aber wir vertrauen darauf, ein gutes Spiel abzuliefern. Es wäre egal gewesen, ob wir gegen Bayern oder PSG spielen – wir wussten, dass es ein großes Spiel werden würde. Wir sind zuversichtlich, dass wir unser Bestes geben werden.“

Die Geschichte von Merino ist bemerkenswert. „Wenn man für etwas so Großes riskiert, ist es immer wieder lohnenswert, es zu tun“, sagte er kürzlich in einem Interview. Diese Entschlossenheit könnte ihm helfen, die schwierige Phase zu überwinden und vielleicht doch noch einen Platz im Kader zu finden.