Arsenal: zwei hochkaräter vom sofa – arteta revolutioniert die champions league!
London erbebt! Während andere Vereine in der Champions League ihre Stammelf ins kalte Wasser werfen, hat Mikel Arteta eine Waffe geschmiedet, die in der Breite ihres Kaders überzeugt. Der arsenal FC ist nicht mehr nur ein Spitzenteam, sondern ein echtes Phänomen – dank einer Bank, die jederzeit für Qualität sorgen kann. Die jüngsten Ereignisse im Duell gegen Sporting Lissabon zeigen: arsenal hat zwei Mannschaften, die auf Augenhöhe agieren.

Die taktische genialität im detail
Die Ausfälle von Timber, Hincapié und Saka hätten für viele Teams bereits das Ende bedeutet. Doch Arteta bewies, dass er das Blatt wenden kann. Ben White auf der rechten Seite, Calafiori links und Madueke vorne – eine Not-Elf, die keineswegs nach einer Not-Elf aussah. Im Gegenteil: Sie demonstrierte eine Flexibilität und Qualität, die in der Champions League ihresgleichen sucht.
Während der Gegner, Sporting CP, nur zaghaft auf seine Bank blickte, schöpfte Arteta aus einem schier unerschöpflichen Pool an Talenten. Kai Havertz und Gabriel Martinelli waren nicht nur Joker, sondern spielten eine entscheidende Rolle beim Siegtreffer in der Nachspielzeit. Und dann war da noch Max Dowman, der jüngste Premier-League-Torschütze der Geschichte, der gegen Everton bereits sein Können unter Beweis gestellt hatte. Ein junger Mann, der die Zukunft des Arsenals verkörpert.
Die Zahlen lügen nicht: Arsenals Auswechselspieler haben in dieser Saison bereits 38 Treffer erzielt (24 Tore und 14 Assists) – mehr als jedes andere Team in Europa. Ein Beweis für die Tiefe und Qualität des Kaders, die Arteta so selbstbewusst einsetzen kann. Auch in der Premier League ist arsenal mit acht Toren in der Nachspielzeit führend. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer klaren Strategie.
Arteta warnte bereits im September vor der Belastung durch die hohe Anzahl an Spielen. „Die Spieler müssen 70 oder 74 Spiele pro Saison bestreiten. Das hat es noch nie gegeben. Bei solch hoher Intensität werden sie es nicht durchhalten, deshalb braucht man mehr Spieler.“ Seine Worte haben sich nun bewahrheitet. Die Transferausgaben von 429 Millionen Euro für die 24 Spieler der Mannschaft scheinen sich auszuzahlen – insbesondere die Qualität der Rotationsspieler.
Die Marktwerte der Spieler belaufen sich auf beeindruckende 1,23 Milliarden Euro, wobei 440 Millionen Euro auf die Spieler entfallen, die regelmäßig im Rotationsspiel eingesetzt werden. Ein deutliches Zeichen für die Investitionen in die Breite des Kaders. Und diese Investitionen zahlen sich aus.
Die Bilanz spricht für sich: arsenal hat nicht nur eine erste Elf, sondern zwei, die jederzeit das Spiel entscheiden können. Ein entscheidender Vorteil in einer Saison, die von einer extremen Belastung durch viele Wettbewerbe geprägt ist. Diese Flexibilität könnte am Ende den Unterschied ausmachen. Denn eines ist klar: Der arsenal FC ist nicht nur ein Titelanwärter, sondern auch ein Vorbild für die Zukunft des Fußballs.
