Arsenal: zwei hochkaräter vom dienst – arteta krempelt den kader um!

London – Mikel Arteta hat eine Waffe geschmiedet: Ein arsenal, das nicht nur mit einem Top-Elf aufwartet, sondern auch eine Bank hat, die ernstzunehmende Qualität bietet. Nach dem Champions-League-Sieg gegen Sporting Lissabon wird deutlich, dass die Gunners nicht nur in der Breite, sondern auch in der Tiefe überzeugt. Die Zeit, als die Bank mit jungen Talenten aus der eigenen Jugend gefüllt war, die kaum Champions-League-Erfahrung hatten, scheint weit vorbei.

Die neue flexibilität in artetas spielweise

Die neue flexibilität in artetas spielweise

Vor wenigen Monaten äußerte Arteta noch seine Besorgnis über die dünne Personaldecke. Nun, die Situation hat sich dramatisch verändert. Gegen Sporting Lissabon musste er auf Timber, Hincapié und Saka verzichten – doch der Qualitätsverlust blieb minimal. White, Calafiori und Madueke schlugen sofort ein Loch, was die Flexibilität des Teams unterstreicht.

Während Rui Borges vom Sporting lediglich zwei Wechsel vollzog, griff Arteta tief in seinen Kader. Havertz, Martinelli und der gerade erst 18 Jahre alte Max Dowman sorgten nicht nur für frischen Wind, sondern auch für entscheidende Tore. Dowman, der mit seinem Treffer zum Youngster mit dem schnellsten Premier League Tor überhaupt wurde, ist ein Paradebeispiel für die Qualität, die im arsenal-Kader schlummert.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:arsenal ist das Team mit den meisten Toren durch Joker in dieser Saison – stolze 38 Treffer (24 Tore, 14 Vorlagen) in allen Wettbewerben. Allein in der Champions League waren es bereits vier Tore durch Spieler von der Bank, ein neuer Wettbewerbsrekord. Das zeigt, dass Arteta nicht nur auf seine Stammspieler setzt, sondern auch denjenigen, die von der Bank kommen, eine Chance gibt.

Die enorme Belastung in der modernen Fußballwelt erfordert eine breite und qualitativ hochwertige Kader. Arteta warnte bereits im September vor den Strapazen einer langen Saison.