Arsenal zerstört die statistik: 8 siege, 23:4 – jetzt droht leverkusen das aus

18.45 Uhr, BayArena, Champions-League-Achtelfinale: Bayer Leverkusen empfängt einen Gegner, der die Gruppenphase wie ein Videospiel durchgespielt hat. Arsenal gewann alle acht Partien, schoss 23 Tore und kassierte nur vier. Die Gunners schlugen Atlético 4:0, die Bayern 3:1 und den amtierenden Finalisten Inter 3:1. Für die Werkself beginnt ein Abend, der sich schon vor Anpfiff wie ein Endspiel anfühlt.

Dazn zeigt das duell exklusiv – und die werkself zittert

Der Streaminganbieter sicherte sich die Rechte, Anstoß ist 18.45 Uhr, Moderation ab 18.00 Uhr. Wer kein Abo hat, kann bei Sport BILD mit dem Liveticker mitfiebern. Doch selbst die beste Übertragung kann die Lücke nicht verstecken, die sich zwischen beiden Klubs auftut. Während Arsenal in der Premier League mit sieben Punkten Vorsprung vor Manchester City oben thront und jüngst ins FA-Cup-Viertelfinale einzog, rutschte Leverkusen in der Bundesliga auf Rang sechs ab – drei Punkte hinter Platz vier.

Die Zahlen sind brutaler als jede Analyse: vier Liga-Spiele, nur ein Sieg, zuletzt ein wildes 3:3 in Freiburg. Die Europa-League-Sensation von 2024 wirkt vergessen, die Gegenwart ist laut, schmerzhaft und voller Druck.

Schick meldet sich zurück – fragezeichen bleibt

Schick meldet sich zurück – fragezeichen bleibt

Ein Hoffnungsschimmer trägt das Trikot von Patrik Schick. Der Tscheche, zwei Spiele lang von einer Muskelverletzung gebremst, trainierte am Dienstag mit der Mannschaft. Ob er von Beginn an kann, entscheidet sich kurzfristig. Seine Vertretung lieferte Christian Kofane ab: 19 Jahre, zwei Tore, eine Vorlage in den letzten beiden Partien. Martin Terrier stach zusätzlich mit Tor und Assist gegen Freiburg heraus. Die Jugend blüht auf, weil die Stars ausfallen – ein Signal, das Trainer Xabi Alonso nicht beruhigt.

Arsenal indes reist mit gebremsten Zweifeln. Mikel Artetas Elf ist die einzige im Wettbewerb, die ohne Punktverlust marschiert. Die Standards sind waffenscharf, die Bank tiefer denn je. Klopps ehemaliger Einwurf-Coach Nicolas Jover hat die Gunners zur Dead-Ball-Maschine geschliffen. Leverkusen kassierte aus genau diesen Situationen schon neun Gegentore – mehr als jeder andere Bundesligaclub.

Triple-kurs in london, krisenmodus am rhein

Triple-kurs in london, krisenmodus am rhein

Während in Nordlondon von Triple geträumt wird, fürchten die Fans am Rhein das frühe Aus. Die Champions League war 2024 noch das Ventil, nun droht sie zum Grab zu werden. Ein Pleitenspiel gegen Arsenal würde nicht nur das Weiterkommen gefährden, sondern auch die ohnehin wackelige Liga-Moral weiter belasten. Die BayArena wird kochen, doch selbst die lauteste Kurve kann eine 0:8-Bilanz nicht übertönen. Leverkusen braucht ein Fußballwunder – oder zumindest ein 1:0, das die Serie bricht und die Gunners erstmals zittern lässt.

18.45 Uhr. Anpfiff. Entweder beginnt die Wende – oder die Saison rutscht endgültig aus den Fugen.