Arsenal will zwei dfb-stars ablösefrei – londoner plan droht zu platzen
Arsenal bastelt an einem deutschen Doppelschlag, der die Premier League erschüttern könnte. Leon Goretzka und Julian Brandt stehen auf der Einkaufsliste der Gunners – und das, obwohl beide 2026 ohne Transfergebabe zu haben sind. Die Rechnung: Null Euro Ablöse, dafür 150 Prozent Power im Mittelfeld. Doch der Plan hat einen Haken.

Warum arsenal gerade jetzt zuschlagen muss
Mikel Artetas Datenanalysten haben die Kurve gelesen. Goretzkas Laufvolumen in der Bundesliga liegt trotz Rotation bei 11,2 km pro Partie, Brandt führt bei Dortmund die Charts für Vorlagen und Ballgewinne im letzten Drittel an. Beide sind 2026 frei, beide wollen sich nicht noch einmal auf die Bank drücken lassen. Arsenal will mit dem Gesparten – rund 60 Millionen im Vergleich zu einer klassischen Mittelfeld-Verpflichtung – sofort einen Flügelspieler verpflichten, um Bukayo Sakas Backup zu sichern.
Die interne Präsentation ist längst fertig. Sportdirektor Edu Gaspar ließ ein Video schnittten, das Goretzkas Pressing-Intensität und Brandts vertikale Pässe neben Declan Rices Statistiken legt. Die Botschaft: So sieht Meisterschaft aus. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Leverkusen testete Goretzka im Winter mit einem Leih-Angebot, Aston Villa lieh sich Brandts Berater ein, um ein Gehaltsmodell über 13 Millionen Euro netto zu skizzieren.
Bei Bayern ist die Entscheidung längst gefallen: Kein neuer Vertrag für Goretzka, der nach der EM 2026 gehen will. In Dortmund bestätigte Lars Ricken das Aus für Brandt – nach sieben Jahren und 213 Bundesliga-Einsätzen. Die Begründung: Gehaltsstruktur und Alter. Brandt wird 29, Goretzka 31. Für Arsenal genau der Sweet Spot: erfahren, aber nicht verbraucht.
Der Clou: Beide Spieler dürfen ab 1. Januar 2026 offiziell verhandeln. Arsenal will schon im November präsentieren, um die Handlungsführerschaft zu sichern. Die Gunners haben Goretzkas Berater schon einmal nach London eingeladen – unter dem Vorwand eines „Kulturprogramms“. Dabei ging es um Bildrechte, Bonusmodelle und die Garantie, dass Goretzka nicht als Backup für Rice kommt, sondern als Doppel-Sechs mit Freiheitsgraden.
Brandt wiederum lockt die Startelf-Garantie links neben Martin Ødegaard. Seine Quote: 17 Torbeteiligungen in 27 Spielen. Arteta liebte schon immer flexible Zehner, die auch pressingresistent sind. Brandts Passquote von 87 % bei Vorstößen ins letzte Drittel passt wie der berühmte Faust aufs Auge.
Doch es gibt ein Problem, das kein Excel-Sheet löst: Beide Spieler wollen Champions-League-Fußball. Arsenal muss vor dem Sommer 2026 die Top-Vier klar machen, sonst droht ein Domino-Effekt. Brandt will nicht noch einmal in die Europa League, Goretzka hat bei Bayern genug Halbfinal-Aus gesehen. Die Message an die Londoner Fans: Kein Top-Four-Finish, kein Doppel-Deal.
Die Uhr tickt. Andere Klubs wie Real Madrid und Paris haben bereits ihre Scouting-Listen aktualisiert. Arsenal hat den Vorteil der englischen TV-Gelder – und die Dringlichkeit, endlich wieder die Meisterschaft zu holen. Goretzka und Brandt sind keine Luxus-Kicker, sie sind die letzten Puzzle-Teile. Wenn Arteta sie ins richtige System setzt, kann aus Null Ablöse 100 Punkte werden. Die Frage ist nur: Wer zuerst unterschreibt, und wer zuletzt lacht – London oder Leverkusen?
