Arosa blockt zanolari: bündner verpflichten abwehr-talent langfristig

Der EHC Arosa schlägt zu und sichert sich die Dienste von Andrea Zanolari für die kommende Saison. Der 21-jährige Verteidiger, der seine Wurzeln in der Nachwuchsarbeit von Davos und Rapperswil hat, bleibt dem Swiss-League-Club treu – und das ist kein Zufall.

Zanolari bleibt – und das hat methode

Der Bündner Traditionsklub verlängert den Kontrakt des jungen Abwehrspielers, der in der laufenden Spielzeit mit 44 Einsätzen und sieben Skorerpunkten (zwei Tore, fünf Assists) bereits zu den verlässlichen Konstanten im Kader zählte. Zanolari kam über Umwege nach Arosa – über Stationen in Wil, Herisau und St.Gallen – und hat sich dort in kürzester Zeit einen Namen gemacht.

Was ihn auszeichnet: Ruhe mit Puck, klare erste Pässe, und eine Physis, die in der Defensive zunehmend Präsenz signalisiert. Genau das sucht Arosa, das in den vergangenen Jahren verstärkt auf junge, hungrige Spieler setzt, statt auf teure Importlizenzen zu brennen.

Ausbildung mit mehrwert

Ausbildung mit mehrwert

Zanolari ist kein Zufallsprodukt. Seine Ausbildung bei denEisbären St.Gallen und die anschließenden Lehrjahre in Wil und Herisau haben ihn geprägt. Dazu kamen Erfahrungen bei namhaften Klubs wie Rapperswil und Davos – ein Mix, der ihm heute zugutekommt. Er kennt die harte Realität des Nachwuchsbetriebs, hat gelernt, sich durchzusetzen und weiß, dass Talent nur die Eintrittskarte ist – harte Arbeit der Saal.

Beim EHC Arosa fand er nun ein Umfeld, das ihm Vertrauen schenkt. Und er belohnt das mit Einsatzbereitschaft und einer Entwicklung, die ihn langfristig zu einem Leistungsträger machen könnte. Die Vertragsverlängerung ist also kein Gefallen, sondern eine konsequente Weiterentwicklung einer klubenigenen Linie.

Die Message ist klar: Arosa baut nicht nur Stadien, sondern auch Spieler. Und Zanolari ist das nächste Kapitel dieses Kapitals.