Arigoni-sperre: grasshopper verpasst derby-krimi!

Ein Schock für die Fans des Grasshopper Clubs Zürich: Allan Arigoni wird für drei Spiele gesperrt, nachdem er im Derby gegen Servette ein grobes Foul begangen hat. Das bedeutet: Der Schlüsselspieler fehlt beim brisanten Duell am Samstag gegen den FC Zürich – ein herber Schlag für die Ambitionen des Teams in der Relegationsgruppe.

Die konsequenzen des foulspiels

Die konsequenzen des foulspiels

Die Entscheidung des Sportgerichtes ist unerbittlich. Arigoni sah nach dem fragwürdigen Einsteigen gegen einen Servette-Spieler die rote Karte. Die Sperre umfasst nun die Partien gegen den FC Zürich, den FC Winterthur und die Auswärtspartie in Lausanne – also die restlichen Spiele der Relegationsgruppe. Es ist ein schwerer Verlust für Trainer und Mannschaft, besonders angesichts der Bedeutung dieser Spiele für den Klassenerhalt.

Doch Arigoni ist nicht der einzige Spieler, der vorzeitig den Platz verlassen musste. Fabio Fehr und Christopher Ibayi vom FC Thun wurden ebenfalls nach zwei Gelben Karten vom Feld gestellt. Auch sie werden am kommenden Spieltag fehlen – Fehr beim Auswärtsspiel gegen den FC Sion. Und mit Mauro Lustrinelli, der im Spiel gegen den FC Basel seine vierte Gelbe Karte erhielt, fällt zudem ein wichtiger Trainer aus.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Insgesamt sind satte 16 Spieler und ein Trainer gesperrt. Neben Arigoni gehören dazu unter anderem Kreshnik Hajrizi, Josias Lukembila und Rilind Nivokazi vom FC Sion, Saidy Janko und Gregory Wüthrich vom BSC Young Boys, sowie weitere Akteure aus den Reihen von GC, Luzern, Servette, Basel, Winterthur, Zürich, Aarau, Wil und Yverdon Sport. Ein regelrechtes Sperrfeuer, das die Schweizer Liga aktuell erschüttert.

Die Situation in der Relegationsgruppe ist angespannt. Jeder Punkt zählt, und die Ausfälle wichtiger Spieler werden die Teams vor große Herausforderungen stellen. Ob Grasshopper trotz des Fehlens von Arigoni im Derby gegen den FC Zürich bestehen kann, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Die kommenden Spieltage werden nervenaufreibend.