Yamal-frust: barcelona-star droht im champions-league-kampf!

Barcelona bangt um den Aufstieg im Champions-League-Viertelfinale gegen Atlético Madrid – und die Nerven des Supertalents Lamine Yamal scheinen kurz vor dem Siedepunkt zu stehen. Der 18-Jährige, der normalerweise mit spielerischem Glanz begeistert, zeigt in den letzten Partien immer wieder Anzeichen von Frustration, die nun auch außerhalb des Platzes für Aufsehen sorgen.

Der jüngste ausbruch: yamal ignoriert jubel

Nach dem knappen 2:1-Sieg gegen Atlético Madrid in der Liga am Sonntag war es wieder so weit. Obwohl Robert Lewandowski den Siegtreffer erzielte, verließ Yamal den Rasen in sichtlich gereizter Stimmung und ignorierte die feiernden Teamkollegen. Bilder zeigen, wie Verteidiger Pau Cubarsí den Youngster beruhigen musste, bevor er im Gespräch mit Trainer Hansi Flick in den Katakomben verbal anband.

Der Auslöser für diesen wütenden Ausbruch ist bis dato unklar, doch spanische Medien munkeln über einen möglichen Konflikt mit dem Torwarttrainer Ramón de la Fuente. Doch dieser Vorfall steht nicht auf isoliert. Bereits im letzten Ligaspiel gegen Rayo Vallecano, als Yamal kurz vor Schluss von Marcus Rashford ersetzt wurde, soll er die Worte „Immer ich, das ist verrückt“ geflüstert haben, während er Flick demonstrativ den Rücken kehrte. Ein ähnliches Bild bot sich Ende Februar beim 3:0 gegen UD Levante, wo er nach seiner Auswechslung demonstrativ die Seitenlinie suchte und einen Handschlag mit Flick verweigerte.

Flick verteidigt sein talent: „das ist menschlich“

Flick verteidigt sein talent: „das ist menschlich“

Hansi Flick versucht, die Situation herunterzuspielen. „Es sind viele Emotionen im Spiel“, erklärte er auf der Pressekonferenz. „Lamine hat alles versucht, um das zweite Tor zu erzielen. Das ist großartig. Nicht alles war perfekt, aber er hat alles versucht.“ Er betonte zudem, dass er mit dem Spieler bereits gesprochen habe und „alles gut“ sei. Dennoch bleibt der Eindruck bestehen, dass der junge Angreifer mit seinen Reaktionen an die Grenze des Zumutbaren stößt.

Die Statistiken zeigen ein interessantes Bild: Trotz seiner Bemühungen blieb Yamal in den drei genannten Partien ohne eigenen Treffer, lediglich gegen Levante gelang ihm ein Assist. Dieser Umstand könnte seine Frustration zusätzlich befeuern und den Druck auf den jungen Star erhöhen.

Starallüren oder reifeprüfung?

Starallüren oder reifeprüfung?

Es stellt sich die Frage, ob Yamals Verhalten auf aufkeimende Starallüren hindeutet oder lediglich eine Phase der Reifung darstellt. Seine Leistungen sprechen für sich: In 41 Pflichtspielen steuerte er beeindruckende 37 Torbeteiligungen (21 Tore, 16 Vorlagen) bei. Doch der junge Spanier muss lernen, mit Frustration umzugehen und seine Emotionen in den richtigen Bahnen zu lenken, um das Team nicht unnötig zu belasten.

Das Viertelfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid wird somit nicht nur sportlich, sondern auch für Yamals Charakter zur echten Reifeprüfung. Kann er seine Frustration in eine positive Energie umwandeln und seine Klasse auf dem Platz beweisen? Flick scheint zu hoffen, dass er ihn dabei unterstützt. „Die Champions League ist sehr wichtig. Er wird besser drauf sein“, so der Trainer. Ob er damit Recht behält, wird sich zeigen.