Yamal-frust: barça-star droht im champions-league-duell mit atlético!
Madrid – Lamine Yamal, der Shootingstar des FC Barcelona, sorgt derzeit nicht nur auf dem Platz für Furore. Seine zunehmend frustrierten Reaktionen nach Auswechslungen und vermeintliche Egos haben im katalanischen Lager für Unruhe gesorgt – und könnten im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Atlético Madrid am Dienstagabend eine entscheidende Rolle spielen.
Der junge star im konflikt: was steckt hinter yamals wut?
Der 18-Jährige, der mit gerade einmal 18 Jahren bereits zu den Leistungsträgern des FC Barcelona gehört und regelmäßig mit seinem Talent begeistert, hat in den letzten Spielen immer wieder ungewöhnliche Szenen vor die Kamera gebracht. Nach dem 2:1-Sieg gegen Atlético Madrid in der Liga am Sonntag feierte er den Siegtreffer von Robert Lewandowski nicht mit seinen Teamkollegen und verließ den Innenraum sichtlich aufgebracht. Ein Gespräch mit Trainer Hansi Flick auf dem Weg in die Katakomben deutet auf einen internen Konflikt hin.
Die spanische Presse spekuliert über einen möglichen Zoff mit dem Torwarttrainer Ramón de la Fuente. Doch auch zuvor hatte Yamal bereits mehrfach seinen Unmut gezeigt. Beim 1:0-Sieg gegen Rayo Vallecano wurde er kurz vor Schluss ausgetauscht und soll mehrfach „Immer ich, das ist verrückt“ geflüstert haben. Ein ähnliches Verhalten zeigte er beim 3:0 gegen UD Levante, wo er sich demonstrativ zur Seitenlinie bewegte und einen Handschlag mit Flick verweigerte.
Hansi Flick versucht, die Situation herunterzuspielen: „Es sind viele Emotionen im Spiel, und Lamine hat alles versucht, um das zweite Tor zu erzielen. Das ist großartig. Nicht alles war perfekt, aber er hat alles versucht.“ Er betonte, dass in der Kabine bereits gesprochen wurde und alles in Ordnung sei. Allerdings lassen seine Reaktionen den Eindruck entstehen, dass mehr dahintersteckt.

Starallüren oder ungestillter ehrgeiz?
Die Frage, ob Yamals Verhalten auf Starallüren zurückzuführen ist, beschäftigt die Fans und Experten gleichermaßen. Es ist unbestreitbar, dass der junge Angreifer mit 37 Torbeteiligungen in 41 Pflichtspielen eine beeindruckende Saison spielt. Doch gleichzeitig zeigt er eine Ungeduld und Frustration, wenn ihm ein Treffer verwehrt bleibt. Die Tatsache, dass er in den drei Partien, in denen er auffällig negativ auffiel, ohne eigenen Treffer blieb, lässt vermuten, dass der Druck, konstant Leistung zu bringen, ihn zu überwältigen droht.
Barcelona hat mit dem Viertelfinal-Hinspiel gegen Atlético Madrid eine wichtige Chance, die Situation zu beruhigen. Hansi Flick hat Yamal seine volle Unterstützung zugesagt und hofft, dass der Youngster auf dem Platz zeigen kann, „dass er ein großartiger Spieler ist und einer der besten, vielleicht sogar der beste Spieler der Zukunft sein wird“. Die Augen werden am Dienstag auf den jungen Spanier gerichtet sein – und seine Leistung wird nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich bewertet.
Die Millionen-Frage ist nun, ob Yamal in der entscheidenden Phase reift und seine Emotionen in den richtigen Bahnen lenken kann. Denn eines ist klar: Ein ungestümer Lamine Yamal kann dem FC Barcelona im Champions-League-Kampf gegen Atlético Madrid zum Verhängnis werden.
