Anselmi übernimmt elche: endlich klarheit am trainerbank?
Nach über zwei Wochen der Ungewissheit hat Elche CF einen neuen Mann an die Seitenlinie geholt: Mariano Anselmi. Der Argentinier soll das Team in der kommenden Saison in der spanischen Primera División halten – ein ambitioniertes Ziel, angesichts der vergangenen Saison.

Die lange suche hat ein ende
Die Entlassung von Eder Sarabia hatte einen Dominoeffekt ausgelöst, der den Verein in eine angespannte Lage brachte. Christian Bragarnik, der Eigentümer des Klubs, suchte fieberhaft nach einem Nachfolger, wobei Namen wie García Pimienta kursierten. Doch letztendlich entschied sich die sportliche Leitung erneut, auf die bewährte Route zu setzen: die Rekrutierung eines Trainers aus Argentinien. Diese Strategie, die bereits mit Erfolgen unter Jorge Almirón und Sebastián Beccacece verbunden war, scheint bei Bragarnik in hohe Gunst zu fallen.
Anselmi, geboren 1985 in Buenos Aires, begann seine Karriere im argentinischen Jugendfußball, bevor er sich international einen Namen machte. Seine Stationen in Chile (Unión La Calera) und Ecuador (Independiente del Valle), wo er 2022 die Copa Sudamericana und 2023 die Recopa Sudamericana gewann, zeugen von seinem taktischen Geschick und seiner Fähigkeit, Mannschaften zu Höchstleistungen zu führen. Auch seine Zeit bei Cruz Azul in Mexiko und später beim FC Porto in Portugal, wo er erste Erfahrungen im europäischen Spitzenfußball sammelte, haben ihn geprägt.
Seine zuletzt bei Botafogo in Brasilien erlitt er einen Rückschlag, der jedoch seine internationale Erfahrung und seinen Ehrgeiz nicht geschmälert hat. Anselmi tritt nun in eine anspruchsvolle Situation ein: Elche muss in der Primera División bestehen. Das bedeutet intensive Arbeit, taktische Finesse und vor allem die Fähigkeit, ein Team zu motivieren und zu stabilisieren. Die Aufgabe ist groß, aber Anselmi scheint bereit, sie anzunehmen.
Die Ankunft Anselmis beendet eine turbulente Phase und gibt dem Verein und den Fans neue Hoffnung. Ob er in der Lage sein wird, die Erwartungen zu erfüllen und Elche in der Liga zu halten, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Liga ist hart, aber der Wille kann Berge versetzen.
