Shelton kämpft sich durch den regen – halbfinaleinzug perfekt!
Stuttgart – Ein dramatisches Viertelfinale auf dem Stuttgarter Weissenhof: Ben Shelton hat sich trotz eines unterbrochenen Matches und anhaltenden Regens gegen Sho Shimabukuro durchgesetzt und steht verdient im Halbfinale des Boss Open. Der US-Amerikaner demonstrierte einmal mehr seinen Kampfgeist und seine beeindruckende Power.
Regenchaos verzögert den spielplan
Das Turnierverlauf wurde durch die unbeständigen Wetterbedingungen erheblich durcheinandergebracht. Bereits am Donnerstag musste Shelton das Spiel gegen Marcos Giron unterbrechen, ein Umstand, der ihm sichtlich zuzutrug. Am Samstag setzte sich das Bild fort, doch der junge Amerikaner ließ sich nicht entmutigen.
Shelton, der sich am Ende mit 4:6, 5:3 und 6:3 gegen den Japaner durchsetzte, zeigte eine beeindruckende Resilienz. Er drehte den Spielstand, nachdem er im ersten Satz das Nachsehen hatte, und bewies seine Klasse auf dem Rasenplatz. Der Jubel der Fans war ihm anzusehen, als er sich nach dem gewonnenen Match strahlend den Finger ans Ohr hielt.

Lehečka und bublik im halbfinale
Im zweiten Halbfinale treffen nun Shelton und Jiří Lehečka aufeinander. Dieser kämpfte sich ebenfalls durch ein anspruchsvolles Match gegen Frances Tiafoe, das er mit 6:4, 7:6 (7:4) für sich entscheiden konnte. Auch Alexander Bublik, der gegen Giovanni Mpetshi Perricard in einem spannenden Tiebreak-Krimi mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:3) siegte, steht im Halbfinale und wird Taylor Fritz gegenübertreten.
Die Entscheidung im Doppel: Auch im Doppel gab es deutsche Erfolge. Struff und Hanfmann ziehen ins Finale ein!
Die Boss Open in Stuttgart zeigen erneut, dass Tennis nicht nur ein Sport, sondern ein Kampf der Nerven und ein Fest der Emotionen ist. Shelton geht als Favorit ins Halbfinale, doch Lehečka wird sicherlich alles daran setzen, ihm das Leben schwer zu machen. Die Fans dürfen ein weiteres spannendes Duell erwarten.
