Andersson kehrt nach høj zurück: traum vom meistertitel treibt den füchse-star an
Ein überraschender Abgang in der Handball-Szene: Lasse Andersson, Leistungsträger der Füchse Berlin, wird im Sommer trotz des Abstiegs in die 2. dänische Liga zu seinem Heimatverein HØJ Elite zurückkehren. Der schwedische Rückraumspieler, der in Berlin eine beeindruckende Saison mit 131 Toren (5,5 pro Spiel) hingelegt hat, bekräftigt seinen Traum vom Gewinn der dänischen Meisterschaft – auch wenn der Weg dorthin nun etwas länger dauert.

Die entscheidung für høj: mehr als nur ein wechsel
Andersson spricht offen über die schwierige Entscheidung, Berlin zu verlassen. „Natürlich habe ich überlegt, auch hier zu bleiben. Es gab diese Momente, aber letztendlich stehe ich zu meinem Wort. Ich habe gesagt, ich will mit HØJ um die Meisterschaft spielen.“ Die Situation des Abstiegs seiner Mannschaft habe ihn überrascht, aber er betonte, dass er sich mit seiner Entscheidung wohlfühlt und sich auf die Herausforderungen in der 2. Liga einstellt. „Meine Ziele haben sich ja nicht verändert, ich habe immer noch diesen Traum, wie hoch können wir mit HØJ an die Spitze klettern.“
Ein Reality-Check für den Verein: Andersson sieht den Abstieg als Chance für HØJ, sich neu zu fokussieren und zu verbessern. „Ich glaube, für den Verein ist die ganze Situation auch ein Reality-Check. In manchen Situationen, an mancher Stelle müssen wir noch besser werden.“ Die Verpflichtung neuer Spieler soll dabei helfen, die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Auch Torhüter Jannick Green, der ebenfalls in die 2. Liga wechselt, zeigt sich optimistisch. Andersson ergänzt: „Ja, das wird ein harter Cut und sicher ist das nicht normal und schwer. Das weiß ich auch. Aber ich mache mir keine Sorgen, denn ich habe ja selbst so entschieden.“ Er blickt der Herausforderung positiv entgegen, auch wenn es bedeutet, in kleineren Hallen zu spielen.
Die Unterstützung seines Nationaltrainers Nikolaj Jacobsen, der mit dem Wechsel einverstanden ist, bestärkt Andersson zusätzlich in seiner Entscheidung. „Es ist immer schön zu hören, wenn der Trainer gut über meine Rolle spricht. Aber ich weiß, ich habe in dieser dänischen Mannschaft mit dieser Qualität kein Freiticket. Ich habe selbst eine große Verantwortung jetzt für mich, wenn die Gegner nicht Magdeburg und Barcelona heißen.“
Andersson hat eine klare Botschaft: „Ich habe noch nie die 2. Liga gewonnen.“
