Altmaier scheitert in monte carlo: zverev hofft auf besserung

Ein bitterer Tag für das deutsche Tennis in Monte Carlo: Daniel Altmaier ist beim ATP-Masters früh ausgeschieden. Der Kempener verlor gegen den Tschechen Tomas Machac und lässt damit die Hoffnungen auf einen deutschen Erfolg im Fürstentum zunächst unerfüllt.

Ein kampf ohne happy end

Das Match gegen Machac verlief für Altmaier alles andere als optimal. Nach einem verhaltenen Start in den ersten Satz und einer deutlichen Niederlage im zweiten Satz, kämpfte er sich im dritten Satz zurück ins Spiel. Doch am Ende setzte sich die Konstanz des Tschechen durch, und Altmaier musste sich mit 4:6, 6:1, 3:6 geschlagen geben. Es war seine erste Niederlage nach einem vielversprechenden Viertelfinaleinzug in Bukarest, wo er zuletzt Selbstvertrauen sammeln konnte.

Die Saison verlief für den Davis-Cup-Spieler bis dato eher durchwachsen. Vor seinem Erfolg in Rumänien konnte Altmaier auf ATP-Tour-Ebene kaum ein Match gewinnen. Das Finale beim Challenger-Turnier in Neapel hatte ihm jedoch einen kleinen Auftrieb gegeben – ein Gefühl, das in Monte Carlo offenbar nicht geteilt wurde.

Zverev trägt nun die deutsche last

Zverev trägt nun die deutsche last

Alexander Zverev, der amtierende Olympiasieger, hat nun die Chance, die deutsche Ehre in Monte Carlo zu verteidigen. Er profitiert von einem Freilos in der ersten Runde und trifft in der zweiten Runde auf den Chilenen Cristian Garin. Die Erwartungen sind hoch, und Zverev wird sich bewusst sein, dass er nun die Hoffnungen aller deutschen Tennis-Fans auf seinen Schultern trägt. Das mit rund sechs Millionen Euro dotierte Sandplatzturnier bietet ihm eine gute Gelegenheit, sich für die anstehende French Open in Form zu bringen.

Die Leistung von Altmaier wirft Fragen auf, wie er seine Konstanz verbessern kann. Die ATP-Tour ist hart, und nur durch eine kontinuierliche Verbesserung ist es möglich, sich langfristig zu etablieren. Ob Zverev die Aufgabe meistern und den deutschen Tennis-Fans ein Erfolgserlebnis bescheren kann, bleibt abzuwarten. Die nächste Hürde ist Garin – ein erfahrener Spieler, der Zverev vor eine echte Herausforderung stellen könnte.