Altmaier scheitert erneut in wimbledon – was jetzt für den tennis-star passiert

London – Ein jähes Ende für Daniel Altmaier bei Wimbledon: Der Deutsche ist in der ersten Runde ausgeschieden. Nach der Unterbrechung am Dienstag gegen Alex Molcan setzte sich der Slowake heute im vierten Satz durch und schickte den Kempener nach Hause. Ein herber Rückschlag für den 27-Jährigen, der zuletzt in Halle mit Rückenwind angereist war.

Die bittere realität nach halle

Die bittere realität nach halle

Altmaier hatte in Halle bis ins Halbfinale gespielt und damit aufhorschend die Rasensaison begonnen. Mit Dustin Brown, der ihn in dieser Phase unterstützt, hatte er einen starken Partner an seiner Seite. Doch in Wimbledon offenbarte er Risse in seiner Form. Nach der Unterbrechung am Dienstag fand der Rückkehrer nicht mehr ins Spiel, kassierte früh das entscheidende Break. „Was ist das für ein Müll ey, wirklich?“, schimpfte er frustriert – ein Spiegelbild seiner Verzweiflung.

Die Partie endete mit einem deutlichen 4:6, 6:3, 5:7, 2:6 für Molcan. Altmaiers Doppelfehler besiegelten schließlich sein Aus. Die erneute frühe Niederlage wirft Fragen auf: Kann er an seinen Leistungen in Halle anknüpfen oder ist der Rasen doch nicht sein Terrain?

Während Alexander Zverev und Yannick Hanfmann noch auf ihre Spiele warten, kämpft Jan-Lennard Struff bereits am Mittwoch gegen Brandon Nakashima. Die Frage ist, ob er das Momentum der deutschen Spieler auf seiner Seite halten kann. Die anderen drei deutschen Spieler haben nun die Chance, das Ruder herumzureißen und zeigen, was in ihnen steckt.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Drei deutsche Spieler sind noch im Turnier vertreten. Doch Altmaiers Ausscheiden unterstreicht, dass der Weg zum Wimbledon-Titel steinig ist und Konzentration und mentale Stärke erfordert. Ein bitterer Tag für den deutschen Tennis-Sport, der jedoch auch Ansporn sein sollte, sich neu zu fokussieren und für die kommenden Herausforderungen gewappnet zu sein.