Altmaier kämpft sich ins viertelfinale – und zeigt glimmsehen!
Daniel Altmaier hat in Bukarest eine weitere Hürde genommen und steht im Viertelfinale. Nach einem hart umkämpften Match gegen Dino Prizmic, der über drei Stunden dauerte, ließ der Deutsche sich nicht abschütteln und feierte einen wichtigen Sieg. Doch der Aufwärtstrend des 27-Jährigen steht vor einer großen Herausforderung.
Ein comeback, das mut macht
Die Partie gegen Prizmic war ein Nervenkrimi. Altmaier, der sich in dieser Saison schwer tat, lag im Entscheidungssatz bereits mit 1:5 hinten. Doch der Kämpfergeist des Kempeners war ungebrochen, er kämpfte sich zurück und sicherte sich den Satz schließlich im Tie-Break mit 9:7. Dieser Sieg ist nicht nur ein Achtungserfolg, sondern auch ein Zeichen dafür, dass Altmaier endlich wieder zu alter Stärke findet. Der frühere Neuling der ATP-Tour scheint langsam wieder an Selbstvertrauen zu gewinnen.
Schon der Sieg gegen Pedro Martínez am Dienstag hatte gezeigt, dass etwas in Altmaiers Spiel stimmt. Der Erfolg in Bukarest ist der zweite Saisonsieg für den Deutschen und der erste auf ATP-Tour-Ebene seit geraumer Zeit. Hinzu kommt sein starkes Auftreten beim Challenger-Turnier in Neapel, wo er das Finale erreichte. Die Zeichen stehen gut, aber das Viertelfinale gegen Fabian Marozsan wird eine echte Prüfung.

Marozsan – die nächste hürde
Der ungarische Gegner Marozsan ist ein gefährlicher Konkurrent und gehört zu den Top-Talenten im Tenniszirkel. Altmaier wird alles daran setzen müssen, sein bestes Tennis abzurufen, um eine Chance auf den Einzug ins Halbfinale zu haben. Das Duell verspricht ein spannender Schlagabtausch zu werden, bei dem es um viel gehen wird. Die bisherige Saison war für Altmaier enttäuschend, aber dieser Moment könnte der Wendepunkt sein, der ihm den nötigen Schub verleiht, um wieder an die Spitze zu gelangen.
Die Zahl spricht für sich: Zehn Matches auf ATP-Tour-Ebene bestritt Altmaier in diesem Jahr, nun konnte er zwei davon für sich entscheiden. Die Reise nach Bukarest scheint sich gelohnt zu haben, und Altmaier hat allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken.
