Almada attackiert schiedsrichterentscheidungen: „uns wurde permanent geschadet!“,

Real Oviedo bangt um die sportliche Zukunft – und möglicherweise auch um seinen Trainer. Nach dem müden 0:0 gegen Getafe tobte Guillermo Almada nach dem Spiel und warf dem Schiedsrichterteam eine einseitige Gangart vor. Zwei Platzverweise für seine Mannschaft verstärkten den ohnehin angespannten Zustand im Lager der Carbayanos.

Die beschwerde des trainers: ungleiche behandlung

„Es wurde ein anderes Kriterium angewendet, als wir es in anderen Spielen gesehen haben, bei ähnlichen Situationen“, wetterte Almada sichtlich aufgebracht in der Pressekonferenz. „Heute wurden wir bestraft, während wir bei umstrittenen Szenen, die in jedem Spiel vorkommen, immer benachteiligt werden. Ich erinnere mich nicht an ein einziges Spiel, in dem wir von einer fragwürdigen Entscheidung profitiert haben.“ Die Wortwahl des uruguayischen Trainers lässt keinen Zweifel daran, dass er sich massiv ungerecht behandelt fühlt. Seine Kritik richtet sich klar gegen die Entscheidungen des Schiedsrichterteams.

Doch es geht um mehr als nur eine einzelne Unachtsamkeit. Es geht um die Frage, ob die Schiedsrichter bei Oviedo konstant ein anderes Maß anwenden. Die Platzverweise, die die Situation zusätzlich verkomplizierten, ließen Almada zu der Aussage verleiten, dass sein Team permanent geschadet werde. Die Stimmung im Carlos Tartiere war dementsprechend geladen.

Kampfgeist trotz allem: die spieler geben alles

Kampfgeist trotz allem: die spieler geben alles

Trotz der schwierigen Umstände betonte Almada jedoch auch die unerschütterliche Einsatzbereitschaft seiner Mannschaft. „Wir können gut oder schlecht spielen, aber der Einsatz steht nie zur Debatte und das beweisen wir von Spiel zu Spiel“, erklärte er. Dieser Kampfgeist ist zweifellos eine Stärke von Oviedo, auch wenn er in den letzten Spielen nicht immer zu Punkten führte.

Der Verein scheint sich bereits mit der möglichen Trennung von Almada auseinanderzusetzen. „Ich habe bereits mit dem Verein gesprochen, aber wir werden das nach Abschluss der Liga machen, da wir das Projekt besprechen und analysieren müssen. Es gibt noch Spiele, wir müssen das Turnier abschließen und dann werden wir sprechen. Es gibt viele Faktoren, die es zu bewerten gilt“, so Almada, ohne eine klare Aussage über seine Zukunft zu treffen. Die Frage, ob Almada die Saison in Oviedo beenden wird, bleibt offen.

Die kommenden Spiele werden entscheidend sein. Kann Oviedo trotz der Belastungen und dem möglicherweise bevorstehenden Trainerwechsel noch einmal die Kurve bekommen? Oder ist dies das vorläufige Aus für eine ambitionierte Mannschaft?