Real madrid: ein fiasko in weiß – laliga vergeben, champions-hoffnungen trüben sich
Madrid hat eine neue
Definition von „Katastrophenzone“ gefunden. Nicht nur, dass die Meisterschaft mit einem eklatanten 14-Punkte-Rückstand an Barcelona verloren ging, die Art und Weise, wie es geschah, ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Real-Fan. Es ist mehr als nur eine Niederlage; es ist die Verkörperung eines Klubs, der den Bezug zur Realität verloren hat.Ein kader voller verletzungen und egoistischer spieler
119 Verletzungen in zwei Saisons! Diese Zahl ist nicht nur erschreckend, sondern ein Beweis für ein katastrophales Management. Mbappé, der vor einer Woche noch in Cerdeña urlaubte und nun mit einer 15-tägigen Ermüdungserscheinung im Camp Nou ausfällt – ein Witz! Ein Spieler, der offenbar wichtiger ist als das Team, ein Symptom einer Kultur, in der Individualismus über den kollektiven Erfolg gestellt wird.
Und dann ist da Vinicius, der nach zwei Monaten einen kompletten Umbruch forderte, weil ihm der Trainer nicht passte. Dass der Verein das duldete, zeugt von einer erschreckenden Schwäche in der Führungsebene. Ceballos, der in das Büro des Trainers stürmt, ihm die 40 Jahre pfeift und anschließend für sechs Spiele verschwindet – das ist nicht nur unprofessionell, sondern grenzt an Respektlosigkeit.
Die Gerüchte über Spannungen im Umkleideraum sind keine Überraschung mehr. Dass Arbeloa stolz auf seine Spieler ist, klingt angesichts der gezeigten Leistung wie eine Farce. Die Abhängigkeit von der Champions League ist keine Strategie, sondern eine Verzweiflungstat. Und die Tatsache, dass die Spieler nur in vier Spielen pro Saison wirklich kämpfen, ist ein Armutszeugnis.

Barcelona dominiert – flick der bessere taktiker
Barcelona hat LaLiga mit einer Eleganz und einem Fokus gewonnen, der dem Real Madrid völlig fehlt. Während die Katalanen den Alltag schätzen, verstrickt sich Madrid in eine Spirale aus Selbstgefälligkeit und Ineffizienz. In 26 Jahren des Jahrhunderts gelang es Madrid nur einmal, die Liga zweimal in Folge zu gewinnen – ein trauriger Spiegelbild des weißen Teams.
Barcelona musste nicht einmal anschnurren, um Madrid zu besiegen und die Meisterschaft zu sichern. Der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften ist mittlerweile so groß, dass Flick weder Lamine noch Raphinha benötigt. Flick ist ein Spiegelbild für Ancelotti, ein Beispiel dafür, wie man das Beste aus jedem Spieler herausholt, egal ob Star oder Talent. Im Vergleich dazu wirkt der Großteil des Real-Kaders derzeit nicht einmal auf Zweitliga-Niveau zu reichen.

Ein clásico ohne glanz – courtois kämpft alleine
Der Clásico hatte kaum mehr zu bieten als die zwei spektakulären Treffer von Barcelona. Rashfords Freistoß war eine Augenweide, während Olmos missglückter Pass Ferran das Tor auflegte. Asensio hingegen beobachtete das Geschehen teilnahmslos.
Mbappé fiel aufgrund einer mysteriösen Ischiocruralis-Verletzung aus, die ihn seit 15 Tagen plagt. Seine nachträgliche Glückwunschnachricht an das Team wirkte wie ein schlechter Scherz. Courtois, der nach einer sechswöchigen Verletzungspause zurückkehrte, bewies zumindest Moral und hielt dem Ansturm stand, obwohl er bereits in der Anfangsphase einen unhaltbaren Freistoß hinnehmen musste.

Bellingham im schatten – brahim als lichtblick
Bellingham wurde im Clásico erneut überschattet. Während Vini Jr. und Mbappé im Fokus stehen, geht er oft unkritisch durch die Saison. Seine starke Phase beschränkte sich auf die ersten vier Monate, danach verfiel er in ein Loch. Die Verletzung am Schulter und weitere unklare Beschwerden folgten. Ein weiteres Puzzleteil im Real-Madrid-Mosaik des Scheiterns.
Nur Brahim zeigte im Real Madrid-Team Widerstandskraft. Er verstand das Spiel, er schaffte es, im Angriff des FC Barcelona Chaos zu stiften. Doch Arbeloa nahm ihn 15 Minuten vor Schluss vom Feld – wie immer. Der junge Mann war einer der wenigen Lichtblicke in einer düsteren Saison.

Ein wiederkehrender albtraum – angriffe auf den team-bus
Ein weiteres Jahr, ein weiterer Angriff auf den Bus des Real Madrid. Eine widerliche Tradition, die sich hartnäckig hält. Selbst der Bus des FC Barcelona wurde in diesem Jahr von den Rowdies getroffen. Doch niemand scheint sich darum zu kümmern. Die Sicherheitsmaßnahmen werden nicht verstärkt, die Verantwortlichen werden nicht zur Rechenschaft gezogen.
Ein Codazo von Eric García an Bellingham – Straffrei. Hernández Hernández und Iglesias Villanueva im VAR sahen nichts. Die Entscheidung ist ebenso inakzeptabel wie die des Schiedsrichters, einen Ellenbogenschlag von Gonzalo an Gerard Martín nicht als Foul zu werten. Das ist der moderne Fußball, und er ist zutiefst ungerecht.
