Trainerwechsel beim VfL Wolfsburg: Paul Simonis muss gehen
Trainer simonis muss nach vier monaten gehen
Paul Simonis (40) muss nach nur vier Monaten als Trainer des VfL Wolfsburg gehen. Die Entscheidung wurde nach Informationen von BILD getroffen.
Erste liga-trainer verloren ihren job
Simonis folgt auf Erik ten Hag (Leverkusen) und Gerardo Seoane (Gladbach), die zuvor ebenfalls ihren Job verloren haben.
Ziel: europacup führen
Simonis sollte den VfL zurück in den Europacup führen, doch das scheiterte. Die Mannschaft konnte keine Mannschaftsleistung zeigen.
Kaderprobleme und entscheidungen
Simonis konnte aus dem falsch zusammengewürfelten Kader keine Mannschaft formen. Spieler wie Konstantinos Koulierakis (21/Marktwert 21 Mio.) oder Lovro Majer (27) wurden nicht ans Leistungslimit gebracht. Zudem wird ihm vorgeworfen, sich von Peter Christiansen (50) Kader-Entscheidungen an Spieltagen diktieren zu lassen.
Simonis' letzte tage
Nach dem 1:2 bei Werder leitete Simonis am Samstag noch das Training und schaute das U19-Pokalspiel gegen Hoffenheim (5:1 n.V.) an. Dabei sah er möglicherweise seinem Nachfolger zu.
Daniel bauer übernimmt
Daniel Bauer (43), der U19-Coach, wird Simonis' Nachfolger. Er war vergangene Saison bereits Kurzzeit-Chefcoach und holte aus den letzten zwei Saison-Spielen vier Punkte.
Krise im klub
Die Dauer-Krise und schlechte Stimmung in allen Klub-Bereichen tragen nicht nur den Namen Simonis. Auch Sportdirektor Sebastian Schindzielorz (46) steht stark in der Kritik. Sein Aus soll längst beschlossene Sache sein.
Peter christiansen wackelt
Peter Christiansen (50), der Geschäftsführer Sport, segnete falsche Transfer-Entscheidungen ab und ist zunehmend kritisch gesehen. Seine Führungsstärke wird bemängelt.
Zukunft ungewiss
Es bleibt unklar, ob Christiansen und Schindzielorz noch bleiben. Der VfL-Aufsichtsrat könnte darauf noch mal zurückkommen.
