TBV Lemgo Lippe: Erfolgreiche Saison und besondere Maßnahmen
Erfolgreiche saison
Der TBV Lemgo Lippe hat in der bisherigen Handball-Saison viel Grund zum Feiern. Sieben der ersten elf Spiele gewannen die Ostwestfalen, was eine beeindruckende Bilanz ist, trotz zweier Niederlagen. Als Tabellensechster der Daikin Handball-Bundesliga sind sie auf Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen.
Besonderes auswärtsspiel
Als viertbestes Auswärtsteam der Liga reist der Ex-Meister (1997 und 2003) am Sonntag (15.00 Uhr live & kostenlos bei Welt TV und auf SPORTBILD.de sowie BILD.de) zum Tabellen-Elften HC Erlangen, um dort die nächsten zwei Punkte einzufahren.
Erfolg durch demut und harte arbeit
Vater des Erfolgs ist Weltmeister Florian Kehrmann (48). Im Dyn-Talk „Kretzsche & Schmiso“ erklärt das Trainer-Urgestein (seit 2014 beim TBV) warum es aktuell so gut läuft beim Vorjahres-Achten: „Nach der Krise, die wir hatten, auch finanziell (2013 stand man kurz vor der Überschuldung, d. Red.), sind wir demütig geworden. Wir wussten, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir gut arbeiten und wir uns keine Luftschlösser mehr bauen dürfen.“
Euphorie und vip-gäste
Kehrmann über Lemgo: „Haben eine unglaubliche Euphorie“. Und weiter: „Wir haben uns mittlerweile einen Status erarbeitet, dass Spieler gerne zu uns kommen. Weil sich das natürlich herumspricht bei den Spielern, die sich hier wohlfühlen. Was Kehrmann meint: „Viele genießen einfach das Familiäre, dass die Mannschaft gut funktioniert. Und dafür sorgt natürlich so ein Umfeld, das gewachsen ist. Das merkt man jetzt gerade wieder. Wir haben eine unglaubliche Euphorie. In unsere Halle passen viereinhalbtausend Leute und wir haben 600 bis 700 VIP-Gäste teilweise, die das lieben und unbedingt teilhaben wollen an diesem Erfolg. Das macht ganz viel Spaß gerade.“
Bier-rationierung als erfolgsfaktor
Und dann verrät der Ex-Nationalspieler noch einen weiteren Baustein des Erfolgs: „Dafür sorgen viele junge Spieler, die extrem hart dafür arbeiten und ganz viel hinten anstellen - unter anderem nur ein Viertel Bier trinken.“
Co-moderator stefan kretzschmar
Co-Moderator Stefan Kretzschmar: „Was ist das für eine Geschichte beim TBV Lemgo, dass ihr auf einmal nur noch ein Viertel Bier trinkt? Woher kommt das denn?“ Kehrmann klärt auf: „Unser Sponsor hat jetzt extra kleine Flaschen rausgebracht und die Jungs wissen immer genau, wie viel sie trinken dürfen. So ist das entstanden.“ Kretzschmar, ungläubig, hakt nach: „Und aus der kleinen Flasche dürfen sie dann nur noch ein Viertel trinken?“ Kehrmann: „Das ist korrekt, ja.“
Talk-gastgeber florian schmidt-sommerfeld
Talk-Gastgeber Florian Schmidt-Sommerfeld muss schmunzeln: „Also nach Lemgo würde ich nicht wechseln, bei allem handballerischen Erfolg.“ Die TBV-Stars scheint die besondere Maßnahme der Bier-Rationierung jedoch zu Höchstleistungen anzuspornen.
