Stephen Curry und Under Armour trennen sich nach 13 Jahren

Überraschende trennung

Stephen Curry und der Sportausrüster Under Armour gehen nach 13 Jahren Zusammenarbeit überraschend getrennte Wege. Die Partnerschaft endet mit sofortiger Wirkung, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten.

Curry brand

Curry brand

Curry wird seine eigene Curry Brand künftig in Eigenregie weiterführen und ist frei, sich einen neuen Vertriebspartner zu suchen.

Letzter schuh

Letzter schuh

Mit dem Curry 13, der im Februar erscheint, bringt Under Armour noch einen letzten Basketballschuh unter dem Curry-Label heraus. Danach ist Schluss.

Statement von under armour

Statement von under armour

CEO Kevin Plank erklärt in einem offiziellen Statement: "Für Under Armour ist dies ein Moment der Disziplin und Konzentration auf unsere Kernmarke – in einer entscheidenden Phase unserer Umstrukturierung. Für Stephen ist es der richtige Zeitpunkt, das, was wir geschaffen haben, nach seinen Vorstellungen weiterzuentwickeln. Wir sind dankbar für alles, was er unserer Marke gebracht hat."

Curry optimistisch

Stephen Curry, vierfacher NBA-Champion, zeigt sich optimistisch: "Wofür die Curry Brand steht, wofür ich stehe – das bleibt unverändert, es wird sogar stärker. Ich freue mich auf eine Zukunft mit klarem Fokus auf Wachstum und mein Engagement für die nächste Generation."

Rekonstruktion von under armour

Die Trennung von Curry kommt zeitgleich mit einer Ausweitung des Restrukturierungsplans von Under Armour. Die Zusammenarbeit mit Curry war jahrelang das Aushängeschild der Marke und zentraler Bestandteil für den angestrebten Neustart.

Marktanteile schwinden

Under Armour befindet sich mitten in der tiefsten Krise der Firmengeschichte: acht Quartale in Folge sinkende Umsätze! Die Aktie brach in 2024 um 40 Prozent ein, die Positionierung als "Premium-Marke" ist bislang nicht geglückt.

Neue wettbewerber

Zudem wächst der Druck durch neue Wettbewerber wie On und Hoka, die mit modernen Konzepten junge Zielgruppen ansprechen – und Top-Athleten abwerben. Selbst Branchenriese Nike spürt den Konkurrenzdruck.