Sadio Mané: Ein Jahr beim FC Bayern und dann weiter nach Saudi-Arabien

Der transfer von sadio mané zum fc bayern

Sein Transfer war eines der größten Missverständnisse der jüngeren Bayern-Geschichte. 2022 wechselte Liverpool-Star Sadio Mané für 32 Millionen Euro zum FC Bayern. Beim Premier-League-Team war Mané sechs Jahre lang eine feste Säule: 158 Scorerpunkte in 269 Spielen, gewann fast jeden Titel. Doch Bayern und Mané fanden nie wirklich zueinander. Nach nur einem Jahr zog der Senegalese weiter nach Saudi-Arabien.

Die hintergründe im podcast

Die hintergründe im podcast

Im Podcast „Rio Ferdinand Presents“ rekapituliert Mané gemeinsam mit der Manchester-United-Legende nun die Hintergründe der beiden Transfers.

Der streit mit mo salah

Der streit mit mo salah

Vor seinem Bayern-Wechsel wurde viel über einen Streit mit Liverpool-Mitspieler Mo Salah (33) spekuliert, der schlussendlich zu seinem Abgang geführt haben soll. Diesem Gerücht erteilte Mané jedoch eine klare Absage: „Liverpool war wie ein Zuhause für mich. Es war meine Komfortzone. Aber ich wollte etwas Neues ausprobieren, weil ich dort fast alles gewonnen hatte. Die Motivation war, meine Komfortzone zu verlassen und in einem anderen Teil der Welt etwas Neues zu wagen. Das war der Grund, warum ich sagte: ‚Okay, versuchen wir es. Warum nicht?“

Die angebote innerhalb der premier league

Die angebote innerhalb der premier league

Mané hatte auch Angebote, innerhalb der Premier League zu wechseln. Doch er fürchtete, an Liverpool vorbeizuziehen, wäre kaum möglich. Also blickte er ins Ausland – und landete schließlich beim FC Bayern.

Das interesse des fc bayern

Das interesse des fc bayern

Ein Grund dafür war das große Interesse der Münchner: „Sie haben immer wieder Druck gemacht. Gedrängt und gedrängt und gedrängt. Also sagte ich: ‚Okay, versuchen wir es dort.‘ Im Leben ist es immer so: Wenn du woanders hingehst, lernst du etwas Neues.“

Die leistungen beim fc bayern

Beim Rekordmeister konnte der Senegalese allerdings nie an seine früheren Leistungen anknüpfen. In 38 Partien erzielte er überschaubare 12 Treffer.

Der wechsel nach saudi-arabien

Reue über seinen Bayern-Wechsel verspürt er dennoch nicht – und gesteht: „Ich glaube, ohne den Wechsel zu Bayern München wäre ich vielleicht gar nicht hier (in Saudi-Arabien, Anm. d. Red.). Mein Berater rief mich an und sagte: ‚Hör zu, wir haben Angebote aus Saudi-Arabien und aus Europa.‘“

Die angebote aus saudi-arabien

Und weiter: „Ich habe mich dann mit meinem Berater, meinem Agenten und meiner Familie zusammengesetzt. Als die Saudis kamen, skizzierte Al-Nassr: ‚Wir wollen die größte und stärkste Liga der Welt aufbauen. Wir werden viele Spieler holen und Weltmeisterschaften ausrichten.‘ Und sie wollten, dass ich Teil davon bin. Da sagte ich: ‚Wow, das klingt gut und interessant!‘“