Ronda Rousey: Kommt sie wirklich zurück?
Gerüchte um comeback
Zuletzt gab es zahlreiche Gerüchte um ein Comeback von UFC-Ikone Ronda Rousey (38). Ausgelöst wurden die Spekulationen durch neue Trainingsvideos der US-Amerikanerin und entsprechende Kommentare von Fans und MMA-Insidern wie Ariel Helwani. Der hatte über Rousey, die letztmals 2016 im Oktagon stand, gesagt: „Ich glaube wirklich, dass da etwas passiert. Sie schien so angewidert von MMA, von der Community und den Fans. Jetzt zu sehen, dass sie wieder mit dem Gedanken spielt, hätte ich nie erwartet – aber ich denke, da steckt was dahinter.“
Rouseys eigene erklärung
Nun äußerte sich Rousey selbst. Im Podcast „Breakfast Club“ sagte sie, dass sie u.a. durch einen ihrer Trainer wieder mit dem Training begonnen habe. Der hätte sie gefragt, ob sie ihm dabei helfen könne, den schwarzen Gürtel im Judo zu bekommen.
Rouseys vergangenheit im judo
Zur Erklärung: Rousey nahm 2004 und 2008 an den Olympischen Spielen teil, holte beim zweiten Mal die Bronzemedaille. Sie war die erste US-Amerikanerin, die eine olympische Medaille im Frauen-Judo gewann.
Interesse an ihrer rückkehr
Rousey über das große Interesse an ihrer Rückkehr ins Training. „Es ist wirklich lustig, dass ich trainiere und alle fragen: ‚Wofür trainierst du denn?‘ Und ich frage mich zu meiner eigenen Freude: ‚Ist es denn schlimm?‘“
Motivation für das training
Die ehemalige UFC-Weltmeisterin im Bantamgewicht weiter: „Sie sagen: ‚Du siehst so gut aus.‘ Ich sage: ‚Na ja, weil ich die Größte aller Zeiten bin‘.“
Einfach spaß am training
Letztlich sei der Grund für ihre Trainingseinheiten aber ganz simpel. „Es macht mir einfach wieder Spaß“, erklärte Rousey und machte deutlich, dass kein tieferer Sinn dahinterstecke: „Ich muss keinen Plan zur Weltherrschaft im Kopf haben.“
Hintertür für ein comeback
Eine Hintertür für ein Comeback ließ sie dann doch offen: „Dass Mike Tyson zurückkommt und es der größte Kampf des letzten Jahres war, beweist irgendwie, dass meiner Meinung nach niemand jemals wirklich fertig ist.“